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Brand Manager

Die Anzahl der Markenartikel wächst ständig und heizt den Konkurrenzkampf um die Gunst und das Geld des Kunden an. Der Brand Manager hat die Aufgabe, für die Marke oder ein Produkt ein unverwechselbares Image zu kreieren.

Susanne Becker | , aktualisiert

Aufgaben
Egal ob Taschentuch oder Benzin, Finanzdienstleistung oder Daily Soap: Die Anzahl der Markenartikel wächst ständig und heizt den Konkurrenzkampf um die Gunst und das Geld des Kunden an. Der Brand Manager hat die Aufgabe, für die Marke oder ein Produkt ein unverwechselbares Image zu kreieren: Er macht einen austauschbaren Artikel wie beispielsweise das Papiertaschentuch durch einen Markennamen und zusätzliche Eigenschaften unverwechselbar - unversehens ist es nasenweich und durchschnupfsicher.

Marktforschung spielt in der Arbeit des Brand Managers eine große Rolle. Er muss beispielsweise bei einer Weltmarke landesspezifisches Design und Werbung für einen Artikel so gestalten, dass sie den Absatz steigern, nicht aber das globale Bild der Marke aus dem Gleichgewicht bringen. Der Verbraucher soll die Gesichtscreme, das Lieblingseis oder die Fastfood-Kette auch in China ohne Schwierigkeiten wiedererkennen können.

In kurz- und langfristigen Marketingstrategien legt er Maßnahmen zur Preis-, Produkt- und Vertriebspolitik fest. Dadurch positioniert er Marke oder Produkt auf dem Markt oder gibt etablierten Marken zum richtigen Zeitpunkt einen neuen Anstrich. Der Brand Manager ist für das gesamte Budget verantwortlich, das je nach Unternehmen und Marke mehrere Millionen Mark betragen kann.

In der Regel ist der Brand Manager nicht für den Vertrieb selbst verantwortlich, wohl aber für die Vertriebsstrategie: Er entscheidet wo und wie verkauft wird, wie das Produkt aussieht, was es kostet und durch welche Werbe- und Promotionaktionen der Käufer davon erfährt.

Voraussetzungen
Gute Voraussetzungen haben BWLer mit Schwerpunkt Marketing. Auch Absolventen von Geistes- oder Naturwissenschaften mit betriebswirtschaftlicher Qualifizierung haben Chancen. Ohne Studium ist der Einstieg eher schwierig und stark von der Personalpolitik des jeweiligen Unternehmens abhängig. Für Kaufleute mit einigen Jahren Berufserfahrung in der Branche und sehr guten Produktkenntnissen kann der Einstieg dennoch möglich sein.

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