Bewerbungswiki Ausschlussfristen

Viele Arbeitsverträge enthalten so genannte Ausschlussfristen.

red | , aktualisiert

Wenn einer der Arbeitsvertragspartner eine vereinbarte Leistung nicht erbringt, muss der andere Partner innerhalb der vereinbarten Ausschlussfrist seinen Anspruch schriftlich anmelden oder sogar Klage einreichen. Ansonsten verfallen diese Ansprüche.

Allgemein üblich und zulässig sind Fristen ab drei Monaten aufwärts. Stehen im Vertrag kürzere Ausschlussfristen, könnte dass die Verfallsklausel unwirksam machen. Diese Klauseln dienen dazu, Ansprüche nicht zu verschleppen.

Beide Parteien haben über die Wünsche der Gegenseite immer Klarheit. "Wer als Arbeitnehmer seine Ausschlussfristen nicht beachtet, kann Geld verlieren", sagt Abeln. Teilweise sind Ausschlussfristen auch in Tarifverträgen geregelt. Wird auf ein Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag angewendet, so gilt die Ausschlussfrist des Tarifvertrages selbst dann, wenn im Arbeitsvertrag nichts davon steht.

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