Berufsbild Medien - die Traumfabrik im Porträt

Drei Jahre lang produzierte die einstige Traumbranche vor allem schlechte Nachrichten und Arbeitslose. Doch langsam erholen sich die Medien von der Schlimmsten Krise der Nachkriegszeit. Neue Formate und technischer Wandel bieten Einstiegschancen für kreative Köpfe. Eine Branche im Aufbruch.

Peter Nederstigt, mar, mse | , aktualisiert

Anastasia hat gut lachen. Seit sie vor sechs Jahren erstmals auf der Mattscheibe erschien, geht es für die schwarzgelockte MTV-Moderatorin nur nach oben. Was man von der Medienbranche nicht behaupten kann. Werbeeinbrüche von 30 Prozent waren zu verkraften, der Dortmunder Medienforscher Horst Röper sprach von der "größten Medienkrise der Nachkriegszeit". Doch Anastasias Beispiel beweist: Auch in der Flaute machte die Traumfabrik Karrieren. "Die Krise", sagt Journalistik-Professor Bernhard Pörksen, "ist auch die Stunde der Kreativen."

Es tut sich was

Und die Zeichen für eine Erholung mehren sich. Zu den Münchener Medientagen, dem wichtigsten Branchentreff, kamen im vergangenen Oktober 1.200 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Und sie konnten Gutes berichten: Die Werbeerlöse sinken nicht mehr, die Verleger, die noch vor zwei Jahren ganze Blätter eingestampft hatten, wagen wieder Experimente, das Internet entwickelt sich zur Einnahmequelle, und die TV-Sender erwarten einen Schub durch das digitale Fernsehen.

Erstmals seit dem Boomjahr 2000 registrierte die Arbeitsagentur 2004 wieder weniger Arbeitslose und mehr Jobofferten. "Die Talsohle", sagt Medienforscher Röper, "ist erreicht." Klar ist aber auch: Die Branche wird eine andere sein als 2000. Die besten Einstiegschancen haben jene, die sich schon jetzt auf die neuen Trends einstellen.

Trend 1: Rauschen im Blätterwald 

"Der Jobabbau im redaktionellen Bereich ist gestoppt", verkündet Martin Dieckmann, Fachgruppenleiter für Verlage und Agenturen bei der Gewerkschaft Verdi. Seit etwa einem Jahr haben die Verleger den Fuß von der Kostenbremse genommen und versuchen mit Innovationen wie Tageszeitungen im handlichen Tabloid-Format junge Leser zu gewinnen.

"Im Werbeboom", sagt Dieckmann, "konnten die Verlage gut mit den sinkenden Auflagen leben." Doch mit abnehmendem Werbevolumen steigt die Bedeutung der Vertriebserlöse. Zu den Vorreitern der Tabloid-Offensive gehört neben Welt und Financial Times Deutschland die Verlagsgruppe Handelsblatt (in der auch karriere erscheint), die im Herbst in Frankfurt die Tageszeitung News launchte. Nach einer aktuellen Befragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG haben drei Viertel der 54 befragten Verlage schon Erfahrung mit alternativen Formaten oder können sich ein solches Engagement vorstellen.

Daneben exportieren die Verlage ihre erfolgreichen Konzepte auf die wachsenden Märkte Osteuropas oder gründen in Deutschland Ableger ihrer etablierten Titel. Besonders eifrig betreibt diese Art der Fortpflanzung, neudeutsch: Line Extension, der Hamburger Verlag Gruner + Jahr, der in den letzten Jahren mit Geo Saison, Geo Special, Geo Epoche, Geo kompakt, Geolino, Geolino Extra und Geo Wissen eine neunköpfige Familie um seinen Evergreen des Wissenschaftsjournalismus gescharrt hat. Etablierte Blätter wie zum Beispiel Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung springen auf den Zug der Wissensmagazine auf, der mit der neuen Lust auf Bildung rasant an Fahrt gewinnt.

Gleichzeitig bauen die Printmedien durch Zusatzgeschäfte wie die SZ-Bibliothek oder Zeit-Leserreisen ein drittes Standbein auf, um sich unabhängiger von der volatilen Anzeigenkonjunktur zu machen. 2004 spülten solche Aktionen 30 Millionen Euro in die Kassen des Süddeutschen Verlags, verriet Produktentwickler Dirk Rumberg gegenüber Junge Karriere. Und auch Zeit-Herausgeber Michael Naumann sagt: "Fast 20 Prozent unseres Jahresgewinns entstammen mittlerweile derartigen Nebengeschäften."

Trend 2: Outsourcing 

Gemeinsam ist all diesen Projekten, dass sie mit kleiner Mannschaft produziert werden. Die Verlage haben noch die Erfahrungen der letzten Jahre in den Knochen, als sie zunächst Redakteure zu Mondpreisen einkauften, um sie dann mit hohen Abfindungen wieder auf die Straße zu setzen. "Es ist leider sicher, dass die Verlage dauerhaft an der Redaktion sparen", verkündet Medienexperte Horst Röper. Stattdessen geben Zeitschriften selbst Kernaufgaben wie das Schreiben zunehmend nach draußen an freie Autoren, stellte KPMG schon vor einem Jahr in einer Studie über "Outsourcing in Zeitschriftenverlagen" fest.

Doch während sich viele Freie bislang zu Dumpingpreisen verkaufen mussten, steigen jetzt mit zunehmenden Zeitungsumfängen auch wieder die Aussichten auf lukrative Aufträge. Journalistikausbilder Pörksen, der seinen Studenten mittlerweile auch Workshops zu Freelancer-Themen wie "Netzwerkpflege" und "Wie schreibe ich ein Exposé" anbietet, sieht den Zwang zur Selbstständigkeit deshalb zugleich als Chance. Voraussetzung: "Der Journalist muss sich als Marke begreifen." Freie wie Eva-Maria Schnurr, die sich mit Kommilitonen der Henri-Nannen-Schule im Netzwerk "Plan 17" zusammengeschlossen hat, um auch große Projekte abwickeln zu können, haben die Zeichen der Zeit erkannt, füllen renommierte Magazine wie den Stern und leben vergleichsweise gut davon.

Während solche Redaktionsbüros inzwischen ganze Beilagen oder Kundenmagazine produzieren, gewinnt bei den klassischen Zeitungsredaktionen die Funktion der Schaltzentrale an Gewicht. Dort werden Seiten geplant, Texte bestellt und bearbeitet, wie etwa im modernen Newsroom des Handelsblatts, wo Redakteure wie Bert Fröndhoff die Texte von Kollegen und freien Autoren redigieren. Auch wenn sich renommierte Titel wie Handelsblatt, SZ, Spiegel oder Wirtschaftswoche weiter einen festen Stab von Autoren leisten werden, glaubt Verdi-Mitarbeiter Dieckmann: "Es wird eine deutliche Trennung zwischen Blattmachern und Schreibern geben."

Trend 3: Sparten-TV

Beim Auslagern von Kernaufgaben ist das Fernsehen den Printmedien voraus. Schon vor der Werbekrise bezogen vor allem Privatsender wie RTL oder Pro Sieben Ideen für neue Showformate oder gleich komplette Sendungen von TV-Kreativschmieden wie Endemol oder Brainpool. Selbst die Öffentlich-Rechtlichen greifen zunehmend auf externe Produktionsbüros zurück, berichtet Steffen Heinemann, Aufnahmeleiter beim ZDF.

Trotz des nahezu ungebremsten Wachstums der letzten 20 Jahre sieht die Wiener Medienforscherin Marie Luise Kiefer im privaten Fernsehmarkt noch Potenzial. Grund ist vor allem die technische Entwicklung. Im vergangenen Jahr löste das digitale terrestrische Fernsehen die Hausantenne ab. Auch Kabelnetz- und Satellitenbetreiber stellen nach und nach auf digitalen Sendebetrieb um und werden in den nächsten Jahren hunderte Kanäle einspeisen. Spätestens zur Fußball-WM 2006 soll in Deutschland das hochauflösende HDTV Fernsehen in Kinoqualität ins Wohnzimmer liefern.

Auch dann werden Journalisten wie Ulrich Oppold, USA-Korrespondent von RTL in New York, den Zuschauern die Welt in die gute Stube bringen (siehe Porträt S. 18). Doch das Fernsehprogramm der Zukunft wird eher dem bunten Sortiment am Zeitungskiosk ähneln. "Die Einführung von Produktvarianten nimmt stark zu, neben die wenigen privaten Vollprogramme treten vor allem Sparten- und Zielgruppenkanäle", prognostiziert Kiefer. Kleinstkanäle für Golfer und Fliegenfischer wie in den USA - keine Zukunftsmusik mehr auf dem deutschen TV-Markt, glaubt man den Geldgebern. "Mittlerweile ist es billiger, einen Fernsehsender zu gründen, als eine Zeitung herauszugeben", sagt der Vertreter einer Wagniskapitalgesellschaft, die im vergangenen Jahr den Spartenkanal 1.2.3.-TV finanziert hat, eine Mischung aus Ebay und Verkaufssender. Den Sendern eröffnet das digitale Fernsehen durch die Möglichkeit zur Interaktion neue Einnahmequellen wie Zuschaueraktionen und Filme auf Abruf (Video on demand), die Werbewirtschaft kann die Konsumenten gezielter ansprechen.

Trend 4: Fernsehen am PC

Bleibt die Frage, wie das Publikum das neue und zum Teil kostenpflichtige Angebot annehmen wird. Nach Ansicht von Medienforscher Röper sind die deutschen Fernsehzuschauer schon heute übersättigt. "Da haben es neue Sender schwer, sich zu etablieren." Doch auch die Reizüberflutung lässt sich "in den Griff bekommen", meint Werner Trattnig, Experte für elektronische Medien beim Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers. Dank Digitalisierung und der Verschmelzung von Computer und Fernsehen könnten sich die Nutzer die für sie interessanten Sendungen aus der Breite des Angebotes herausfiltern und auf Festplatte speichern lassen.

Doch wenn Fernsehzuschauer das Programm nur noch aufzeichnen und Werbung per Knopfdruck überspringen, wird das Medium für die Werbewirtschaft mit der Zeit uninteressant. Schon heute weicht sie in Medien wie Internet oder Computerspiele aus. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender können nicht mehr weiter an der Gebührenschraube drehen. Also versuchen sich die Sender über Merchandising, Teleshopping oder Zuschaueranrufe weitere Standbeine aufzubauen. "Die Anteile der neuen Erlösquellen an der Gesamtfinanzierung scheinen jedoch bislang eher marginal zu sein", beobachtet Medienforscherin Kiefer.

Zusätzlich drängen neue Konkurrenten wie T-Online und Kabelnetzbetreiber in den Markt. Ein Rennen, in dem Kiefer die etablierten Sender im Vorteil sieht: "Auf dem Fernsehmarkt, auf dem immer mehr Anbieter um die Aufmerksamkeit der Zuschauer konkurrieren, steigt der Wert etablierter Markennamen."

"Content is king", hebt PwC-Experte Trattnig die Wettbewerbsvorteile der Sender hervor. "Die Leute wollen unterhalten werden. In Deutschland wird noch viel zu wenig produziert." Gerade hier bieten sich Chancen für junge Leute wie Tanja Lippert vom Sender RTL 2, die sich neue Formate für die junge Generation überlegen. "Fernsehen", so Trattnig, "hat wieder Zukunft."

Trend 5: Beute im Netz 

Eigentlich könnten sich die Content-Anbieter im Internet glücklich schätzen, denn die Wirtschaft entdeckt das Web als Werbeträger. Spiegel-Online hat im ersten Quartal 2004 nach eigenen Angaben ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet, doch immer noch sind die Einnahmen zu niedrig, um Gewinne zu machen. 2003 betrug der Anteil der Online-Werbung an den gesamten Netto-Werbeeinnahmen erst zwei Prozent. Und kostenpflichtige Angebote werden wohl noch lange eine Nebenrolle spielen. Schon vor Jahren haben viele Verlage deshalb ihre mit großem Enthusiasmus gestarteten Internet-Redaktionen ausgedünnt, Lehrgänge für Online-Journalisten wurden geschlossen.

Doch die Zeit arbeitet für das junge Medium. Technikfreaks wie Erik Pothast aus der Produktion der Netzeitung kreieren neue Formate, um Werbekunden das neue Medium schmackhaft zu machen. Mit den Breitbandanschlüssen steigen zudem die technischen Möglichkeiten. Redakteure wie Yassin Musharbash von Spiegel-Online sind dabei, das Internet als eigenständige Medienform mit Animationen und Videos zu etablieren. Gewinner dürften wie im digitalen Fernsehen bekannte Marken sein, die den Nutzern Orientierung im Meer der Informationen bieten.

"Letztlich wird sich auch dort Qualität und Seriosität auszahlen", schreibt die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung über den Arbeitsmarkt für Journalisten. In jedem Fall seien hierfür sowohl hochbegabte Generalisten wie auch brillante Fachjournalisten "in großer Zahl" erforderlich. Insofern, schließt die Arbeitsagentur, "ist ein optimistischer Ausblick auf die Zukunft unbedingt erlaubt". Peter Nederstigt.

Moderatorin bei MTV

Nach dem Abi in Berlin wollte Anastasia Zamponis einfach weg. "Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was ich beruflich werden könnte. Ich wollte nur eins: abhauen", sagt die heute 32-jährige MTV-Moderatorin. Sie ging nach Los Angeles - viel Geld konnten ihr die Eltern ("Mutter Hausfrau, Vater Arbeiter") nicht mitgeben. So jobbte sie - als Lehrerin für Deutsch und Französisch, als Au-Pair und als Gogo-Girl: "Das war ganz unschuldig: einmal pro Woche tanzen im Schulmädchen-Outfit. Ohne Ausziehen. Und das Ganze an einem Abend, an dem nur Lesben reingelassen wurden." Knapp zwei Jahre blieb sie in den USA, baute ihren Anti-Amerikanismus ab, stärkte ihr Selbstbewusstsein und reanimierte ihr Faible fürs Musikgeschäft. "Ich begann, mich für Plattenlabel zu interessieren, und spielte mit dem Gedanken, Artist-&-Repertoire-Manager zu werden": jemand, der Musiker in Bars und Clubs entdeckt. Dass sie als MTV-Moderatorin einmal zu den jungen Stars der deutschen Medienbranche gehören würde, hätte sie nie gedacht. Und schon gar nicht geplant. "Die Dinge kamen einfach. Ich hatte einfach wahnsinnig viel Glück."

Nach L.A. fing sie in Berlin ein Studium der Kommunikationswissenschaften an. Und brach es nach dem Grundstudium ab. "Das war nichts für mich." Finanziell lief der Laden für sie auch bereits: Nachts legte sie als Djane in Berliner Underground-Clubs auf, tagsüber moderierte sie beim Radio: erst bei Kiss FM Berlin, wo sie ein Volontariat absolvierte, dann bei Radio-Energy. Dort bekam sie als Krazy Dazy ihre erste Personality-Show. Drei Jahre dauerte es, bis MTV auf sie aufmerksam wurde. Für den Musikkanal moderiert sie heute täglich TRL (Total Request Live), in der sie Most Wanted Clips vorstellt und Interviews mit Popstars wie Lenny Kravitz, Nena, Silbermond oder Sarah Connor führt. Als feste Freie (außertarifliche Bezahlung) hat sie angenehme Arbeitszeiten: Um elf Uhr herum geht es ins Büro, dann folgen Redaktionskonferenz, Interview- und Sendevorbereitung, Maske, Sendung, Nachbesprechung und Vorbesprechung für den nächsten Tag. Dann ist Feierabend. Manchmal wird nachts oder am Wochenende gedreht."Bei MTV kommt es nicht darauf an, nur hübsch zu sein und fehlerfrei den Teleprompter runterzulesen", meint Anastasia. MTV sucht Persönlichkeiten - eben solche wie die junge Deutsch-Griechin: "Meine L.A.-Erfahrung war das Beste, was mir passieren konnte. Ich bin dadurch schon in jungen Jahren reifer geworden und konnte besser erkennen, was mir beruflich liegt. Außerdem hat mein Englisch davon profitiert. Ohne das geht s in meinem Job überhaupt nicht." mse

Name: Anastasia Zamponis, Alter: 32, Gelernt: Studium der Kommunikationswissenschaft (abgebrochen), Radio-Volontariat.

Justiziarin beim Kölner Express

Kritische Artikel und prozessierende Promis sind Fälle für Susanna Dahs. Die Justiziarin hilft den Redakteuren der Kölner Boulevard-Zeitung Express, rechtliche Probleme bei ihrer Arbeit zu umschiffen oder durchzustehen. "Gerade die Geschichten einer Boulevard-Zeitung müssen wasserdicht sein", erklärt die Juristin. Sie sagt den Journalisten, was sie brauchen, um eine Geschichte vor Gericht verteidigen zu können: Zeugen, Beweise, eidesstattliche Versicherungen. Vor Redaktionsschluss liest sie die Texte, schlägt Formulierungstricks vor und legt auch mal ihr Veto ein. Verlangt doch jemand einen Widerruf oder Schadenersatz, dann kümmert sich Dahs um die rechtlichen Schritte. Was man für den Job braucht: Ein Jura-Studium, starke Nerven wenn Redaktionsschluss oder die anwaltliche Frist drängen - und ein Händchen für feinfühlige Kritik am Text. mar.

Name: Susanna Dahls, Alter: 37, Gelernt: Juristin.

US-Korrespondent bei RTL

Ein bisschen Mut muss sein. Kurz nach dem Fall der Mauer arbeitete Ulrich Oppold als TV-Redakteur für RTL in Berlin. "Als mein Chef ging, habe ich Dieter Lesche, den damaligen RTL-Chefredakteur, gefragt, ob ich den Job machen darf." Lesche soll erst gelacht haben, doch ihm gefiel wohl Oppolds forsche Art und er machte den 31-Jährigen zum Studioleiter. Fünf Jahre blieb Oppold in Berlin, danach sieben als stellvertretender Redaktionsleiter und CvD von RTL-Aktuell in Köln. Heute ist er Chef des RTL-Büros in New York - ein Studio mit zwei weiteren fest angestellten Korrespondenten und drei Producern. "Das hier in der 57th Street ist mein Traumjob", schwärmt Oppold. Allein in New York gebe es so viel Geschichten zu erzählen, "ein Story-Paradies". 30 Prozent seiner Zeit ist er in den USA unterwegs - ob in Washington bei George W. Bushs Amtseinführung, in Santa Maria (Kalifornien) beim Michael-Jackson- Prozess oder in Huntsville (Texas) bei einem zum Tode verurteilten Deutschen. Eine Faustregel, TV-Korrespondent zu werden, kennt Oppold nicht. Aber Qualifikationen: sehr gutes journalistisches Handwerk, Berufserfahrung und Gespür für die Story. Und man sollte die Kollegen in der Kölner Zentrale kennen. "Irgendwann hatte mich Hans Mahr gefragt, ob ich in die USA will. Klar, dass ich da ja sage." mse

Name: Ulrich Oppold, Alter: 43, Gelernt: Tonmeister, RTL-Volontariat.

Zeitungsdesigner

Am Anfang roch beruflich alles nach Katastrophe. Sein Studium der visuellen Mediengestaltung an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst brach Lukas Kircher ab. "Ich hatte keine Lust mehr und wollte in die Praxis", sagt er. Kircher startete als Infografiker bei der "Kleinen Zeitung". Danach ging s bergauf: Art Director bei "Die Presse" - erst in Wien, dann mit 26 Jahren bei der Berliner Zeitung in Deutschland, wo er den kompletten Relaunch stemmte. Auf den Erfolg folgten höhere Weihen. Gruner + Jahr machte Kircher zum Leiter der Entwicklungsgrafik und Leiter der Grafik beim Stern in Hamburg. "Das war eine wichtige Zeit, in der ich viele nützliche Kontakte knüpfte." Doch nach einer Weile trieb ihn nur noch ein Gedanke um:

 "Entweder bleibe ich bei einer großen Firma und fliege spätestens mit 55 Jahren raus, ohne vorher mal etwas anderes gewagt zu haben. Oder ich mache mich jetzt sofort selbstständig." Gedacht, getan. Im Jahr 2000 gründete der Klagenfurter die Agentur Kircher Burghardt in Berlin - der wichtigste Schritt seines damals knapp 30-jährigen Lebens. Der Lohn: Mit seinen Entwürfen (unter anderen für Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Welt am Sonntag, Tagesspiegel) avancierte er zum Shootingstar unter den Zeitungsdesignern. "Es war für uns schon aufregend, ins kalte Wasser zu springen. Aber das Risiko, frustriert alt zu werden, war größer, als mit der Agentur zu scheitern."

30 Prozent seiner Arbeit verbringt Kircher heute mit Design-Ideen, 70 Prozent mit Change Management: "Bis man Verlage und Redaktionen überzeugt hat, Dinge anders zu machen, zum Beispiel am Layout zu feilen, Grafik und Bild endlich mehr Bedeutung zu schenken, können Monate vergehen." Kirchers Ziel ist die ästhetisch-funktionelle Abstimmung von Grafik und Text. "Zeitungen müssen viel visueller werden. Und darum sollten alle, die im Print anfangen, eine übergreifende Ausbildung bekommen, also neben Journalismus auch Design lernen", findet Kircher. Editorial Designer (Zeitungsdesigner) wie ihn gebe es viel zu wenig. "Das ist schade. Denn es ist ein faszinierender Beruf, kreativ, informativ, nah am Menschen. Und wenn man Glück hat, kann man damit auch noch so viel Geld verdienen, dass man ein Unternehmen aufbauen kann. Was will man mehr?" mse

Name: Lukas Kircher, Alter: 33, Gelernt: Studium Mediengestaltung (abgebrochen), Infografiker.

Bildredakteur bei Geo

Eine Kamera nimmt Markus Seewald trotz abgeschlossenem Fotografie-Studium nur noch selten in die Hand. Der Bildredakteur beim Magazin Geo kümmert sich um die Fotos anderer Fotografen: Er vergibt Aufträge an Freelancer, klärt die Urheberrechte, besorgt die Druckvorlagen. In juristische Fragen wie Bild- und Persönlichkeitsrechte hat er sich on the job eingefuchst, ebenso wie in die Psychologie: "Manchmal bin ich auch Seelsorger, wenn den Fotografen unterwegs das Auto versagt oder Termine platzen", erzählt Seewald. Doch vor allem ist Kreativität gefragt: Zusammen mit den Textredakteuren sucht er nach der passenden Bildsprache in den Geo-Artikeln. Spannend wird es, wenn abstrakte Themen zu bebildern sind - Seele, Geist oder Moral. Fündig wird Seewald bei Fotoagenturen, auf den Websites von Fotografen oder sonst wo im Internet. Auch wenn er heute nicht mehr fotografiert, sein Studium kann Seewald mehr als gut gebrauchen. Er kann bei den Fotografen mitreden, weiß, was technisch möglich ist und wie Bilder wirken. "Mir gefällt die Vielfalt. Ich suche am selben Tag nach Schneeflockenmotiven und nach erotischen Bildern zum Thema Sünde." Wo kann man das sonst schon? mar.

Name: Markus Seewald, Alter: 37, Gelernt: Fotograf

Produktentwickler bei der SZ

Rote Zahlen, das Aus für Berlin-Seite, NRW-Ausgabe und "jetzt", Stellenabbau - irgendwann im Sommer 2003 reichten Dirk Rumberg die schlechten Nachrichten über die Süddeutsche Zeitung, die er als Verlagssprecher zu verkünden hatte. In einer nächtlichen E-Mail berichtete er Geschäftsführer Klaus Josef Lutz unter dem Betreff "Geschäftsidee - Termin heute möglich??" vom Buchprojekt der italienischen Zeitung La Repubblica und drängte zum Handeln. Ein halbes Jahr später erschien mit Milan Kunderas "Unerträglicher Leichtigkeit des Seins" die erste von 50 Ausgaben der SZ-Bibliothek. Seither wurden fast zehn Millionen Bände verkauft. Es folgte eine CD-Edition, im März startet eine DVD-Reihe. Heute leitet Rumberg die Abteilung "Neue Produkte". Die zwölf Marketing- und Vertriebsexperten basteln zusammen mit der SZ-Redaktion an neuen Ideen, die zur Marke SZ passen, und verhandeln mit Buch- und Filmverlagen über die nötigen Lizenzen. 30 Millionen Euro haben die Zusatzgeschäfte 2004 in die Kassen gespült. Trotzdem ist Rumberg mit Prognosen vorsichtig. "Der Erfolg regt zum Nachahmen an. Es ist eine Herausforderung, diesen Umsatz zu halten", weiß der Ex-Krisenkommunikator. pnd.

Name: Dirk Rumberg, Alter: 41, Gelernt: Politologe und Historiker.

Freie Journalistin

Als im Sommer vor vier Jahren jemand den neuen Henri-Nannen-Schülern etwas über freien Journalismus erzählte, hörte Eva-Maria Schnurr nur mit einem Ohr zu. "Ich konnte mir damals nicht vorstellen, frei zu arbeiten", erzählt die Historikerin, die neben dem Studium beim Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses erste journalistische Erfahrungen gesammelt hatte. Bis dato war der Abschluss an der renommierten Hamburger Journalistenschule eine Eintrittskarte in den festen Job. Aber nach dem 11. September wurden gute Jobs in den Medien so selten wie ein Foto des Ungeheuers von Loch Ness. "Als zum Abschluss anderthalb Jahre später über Marketing für Freie geredet wurde, waren wir alle hellhörig", sagt Schnurr. Mit 16 Mitschülern gründete sie das Netzwerk Plan 17, dessen Mitglieder über die Republik verstreut sind. "Plan 17 dient nur als Vermarktungszentrum. Jeder arbeitet auf eigene Rechnung. Für große Projekte allerdings, wie jetzt ein Magazin zum 200. Geburtstag des Brockhaus-Verlags, bilden wir Teams", erklärt Schnurr. Kunden schätzten einen zentralen Ansprechpartner. Schnittstelle ist ein Büro in der Hamburger Speicherstadt mit Blick auf den Spiegel-Verlag. Schnurr arbeitet hier mit drei Kollegen. Mittlerweile kann die Freie von den Honoraren gut leben, schätzt die eigene Zeiteinteilung und die Möglichkeit, nebenher ihre Promotion beenden zu können. "Wenn mir jemand meinen Traumjob anbieten würde, würde ich vielleicht über eine Festanstellung nachdenken", sagt sie. Aber eigentlich hat die 30-Jährige ihren Traumjob längst gefunden. pnd.

Name: Eva-Maria Schnurr, Alter: 30, Gelernt: Historikerin, Absolventin der Henri-Nannen-Schule.

Aufnahmeleiter beim ZDF

Im Gewimmel des ZDF-Fernsehstudios erkennt man Steffen Heinemann an seiner Stoppuhr. Der Aufnahmeleiter organisiert den Ablauf der Live-Sendung: Er zeigt den Gästen, wo sie stehen sollen, dirigiert die Kameraleute, hält Kontakt mit der Regie und animiert auch mal das Publikum. "Wenn man zwischen so vielen Leuten vermitteln muss, braucht man viel Gespür für Menschen und ein dickes Fell", sagt Heinemann. Vor 13 Jahren begann er als Fahrer beim ZDF, schloss sich dann einer Volontärsklasse für Aufnahmeleiter an, und jetzt hört die ganze Studiocrew auf sein Kommando, wenn er sagt: "Ruhe bitte!" Vor einer Sendung wird alles bis ins Kleinste geplant. Der Aufnahmeleiter organisiert die Dekoration und die Technik, erstellt einen Zeitplan und sorgt dafür, dass alle Bescheid wissen: Wann bauen die Bühnenmeister auf, kann die Beleuchtung schon installiert werden, sind die Kameras bereit? Steht alles, geht's in die Regiebesprechung. Jede Sekunde, jedes Lämpchen und jede Kameraeinstellung wird festgelegt. Nach einer Probe muss es sitzen, dann kann die Übertragung losgehen. Zur Belohnung geht alles gut. mar.

Name: Steffen Heinemann, Alter: 40, Gelernt: Fahrer.

Redakteur bei Spiegel-Online

Ein Online-Redakteur braucht keinen Stift, kein Papier, kein Aufnahmegerät. Und auch keinen Stuhl oder Tisch. "Manchmal sitzen wir bei irgendeinem Ereignis nur mit dem Laptop auf den Knien und ticken unsere Texte", sagt Yassin Musharbash. Online-Journalisten wie der 29-jährige Göttinger schreiben überall: im Büro, im Auto, im Zug, im Flugzeug oder auch im Staub - so wie im November 2004, als er bei der Beerdigung Jassir Arafats auf dem Friedhof seine Artikel über Handy in die Hamburger Spiegel-Online-Zentrale schickte. Im zweiten Semester an der Uni Göttingen fing Musharbash journalistisch an zu arbeiten - als Praktikant und freier Mitarbeiter bei der Neuen Osnabrücker Zeitung, bei Unicum und auch bei der taz. Nach dem Studium kam das 15-monatige Volontariat bei Spiegel-Online.

Dass er heute viel schneller schreiben muss, als zu Printzeiten, macht für ihn den Reiz aus: "Als Onlinemedium haben wir keine festen Sendezeiten, keinen Redaktionsschluss und kein Veröffentlichungsdatum. Und wenn es hart auf hart kommt, können wir beinahe in Echtzeit berichten." Schreiben wie ein Live-Kommentator, mit Prickeln in den Fingern, Schweiß auf der Stirn und Nerven aus Stahl. "Wenn die Printkollegen wegen der Andruckzeiten nach Hause gehen dürfen - egal was ist -, sitzen wir unter Umständen noch die halbe Nacht am Rechner." Heute, im Berliner Spiegel-Korrespondentenbüro, schreibt Musharbash meistens über Politik und Bundestag. Richtig heiß wird s für ihn bei Großereignissen: Parteitage, Staatsbesuche, Terroranschläge, Naturkatastrophen. "Feuerwehreinsatz" nennt er das: "Manchmal drei Tage, manchmal drei Wochen wird man dann im In- und Ausland als Reporter herumgeschickt."
Online-Redakteur, der Traumberuf? Musharbash kennt niemanden, der von Anfang an Online-Redakteur werden wollte: "Die meisten Kollegen kommen von Zeitungen. Wen es reizt, was Online bietet - also schneller zu sein oder mehr Platz zum Schreiben zu haben -, der findet seinen Weg." mse

Name: Yassin Musharbash, Alter: 29, Gelernt: Politologie mit Arabistik, Online-Volontariat.

Sport-Kommentator bei WDR 2

Einmal am Samstagnachmittag als Reporter bei der WDR-Bundesligakonferenz "Tooor!" rufen. Das war Holger Dahls Traum vom Glück. Da war er zwölf. Heute ist er 30 und er darf "Tooor!" rufen, sobald in den Fußballspielen eins fällt. Als fest angestellter Sportredakteur bei WDR 2 kommentiert er Spiele der ersten und zweiten Liga. Was klingt wie ein Märchen, ist eine Geschichte von Stehvermögen, Taktik und Glück. Als er 17 Jahre alt war, wurde sein Fußballtrainer Sportchef des Lokalradios im Ennepe Ruhrkreis. Kurze Zeit später war Dahl auch da und kommentierte sein erstes Spiel - eine Live- Basketballreportage. Fortan arbeitete er regelmäßig frei für den Sender. Während seines Studiums an der Deutschen Sporthochschule in Köln hospitierte er in der Sportredaktion beim WDR 2 und lernte Sabine Töpperwien kennen, eine der wenigen deutschen Fußballkommentatorinnen. Sie wurde seine Chefin und half Dahl auch, als er nach dem Studium beim WDR-Auswahlverfahren für ein Volontariat scheiterte. "Über Sabine Töpperwien erfuhr ich, dass der NDR einen Redakteur für eine halbe Stelle suchte." Dahl schlug ein, pendelte eineinhalb Jahre zwischen Hamburg und Köln und bewährte sich so gut, dass er 2002 in Köln eine ganze Stelle antreten konnte, als Sportredakteur beim WDR 2. Vorläufiger Höhepunkt für Dahl: die Olympischen Spiele von Athen, Live-Berichterstattung von den Leichtathletik- und Schwimmdisziplinen.

"Die Kunst des Kommentators ist es, dosiert explodieren zu können", sagt Dahl. "Die ganze Zeit herumzubrüllen hat keinen Sinn. Nicht jedes Spiel ist ein Vulkan." Auch sein Alltag verläuft eher unspektakulär: Fünf-Tage-Woche nach Tarifbezahlung, Wochenenddienste werden ausgeglichen. "Geholfen haben mir letztlich mein abgeschlossenes Studium, meine Erfahrungen als freier Journalist und meine persönlichen Kontakte zum WDR", erklärt Dahl seine schnelle Karriere als Kommentator. Zur ersten Reportergarde zählt er sich aber noch nicht. "Ich lerne noch und bin vor jedem Spiel nervös. Aber wenn dann ein Tor fällt und ich es ins Mikrofon brüllen darf - das ist immer noch das Größte." mse

Name: Holger Dahl, Alter: 30, gelernt: Sportwissenschaftler

Axel Springer Verlag: Geschäftsfelder: Zeitungen, Zeitschriften, elektronische Medien, wichtigste Titel: Bild, Die Welt, Hörzu, Maxim, bild.t-online.de, autobild.de; Umsatz: 2,4 Mrd. Euro; Mitarbeiter: 11.694; geplante Einstellungen: 12 Trainees alle 18 Monate, 35 Plätze jährlich in der Journalistenschule; Kontakt: personalabteilung@axelspringer.de, journalistenschule@axelspringer.de, trainee-programm@axel-springer.dewww.axelspringer.de/cw_jobs_karriere_index_de_40058.html

Bauer Verlagsgruppe: Geschäftsfelder: Zeitschriften, wichtigste Titel: TV Movie, Maxi, Tina, Neue Post, Bravo (insgesamt 125 Zeitschriften weltweit und 35 in Deutschland); Umsatz: 1,7 Mrd. Euro; Mitarbeiter: 4.358 (Deutschland), 6.402 (weltweit); geplante Einstellungen: ca. 10 Trainees, ca. 10 Verlagsvolontäre + Redaktionsvolontäre und Direkteinstiege in Anzeigenmarketing, Vertrieb, Redaktion; Kontakt: www.bauerverlag.de/

Dumont Schauberg: Geschäftsfelder: Tageszeitungen; wichtigste Titel: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Express, Mitteldeutsche Zeitung; Umsatz: 522,7 Mio. Euro; Mitarbeiter: 3.286; geplante Einstellungen: k.A.; Kontakt: personalabteilung@mds.dewww.dumont.de/dumont/de

Gruner + Jahr: Geschäftsfelder: Zeitschriften, Zeitungen; wichtigste Titel: Stern, Brigitte, Geo, Gala, Financial Times Deutschland; Umsatz: 2,5 Mrd. Euro; Mitarbeiter: 11.000 (weltweit); geplante Einstellungen: 5 Trainees; Kontakt: Swantje Brümmer, bruemmer.swantje@guj.dewww.guj.de/

Hubert Burda Media: Geschäftsfelder: Zeitschriften; wichtigste Titel: Focus, Bunte, Freundin, Elle, InStyle, FreizeitRevue, Lisa, SuperIllu; Umsatz: 1,5 Mrd. Euro; Mitarbeiter: 7.388; geplante Einstellungen: 30 Volontäre, 7-10 Trainees Kontakt: bewerben@burda.comwww.burda.de/ (Human Resources)

Jahreszeitenverlag: Geschäftsfelder: Zeitschriften; wichtigste Titel: Für Sie, Petra, Zuhause Wohnen, Country, Merian, Prinz; Umsatz: k.A.; Mitarbeiter: 450; geplante Einstellungen: k.A.; Kontakt: www.jalag.de/1.0.html ("Karriere")

Spiegel Verlag: Geschäftsfelder: Magazine, TV; wichtigste Titel: Der Spiegel, Manager Magazin, Spiegel TV; Umsatz: k.A.; Mitarbeiter: 1.400; geplante Einstellungen: nach Bedarf; Kontakt: www.spiegel.de/

Süddeutscher Verlag: Geschäftsfelder: Zeitungen, Fachmagazine; wichtigste Titel: Süddeutsche Zeitung, werben und verkaufen; Umsatz: 625,4 Mio. Euro; Mitarbeiter: 4.329; geplante Einstellungen: nach Bedarf; Kontakt: Süddeutscher Verlag, Personalabteilung, Hultschiner Straße 8, 81677 München, e-mail:info@sueddeutscher-verlag.dewww.sueddeutscher-verlag.de/

Verlagsgruppe Handelsblatt: Geschäftsfelder: Zeitungen, Zeitschriften, Fachmagazine; wichtigste Titel: Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Junge Karriere, Absatzwirtschaft; Umsatz: 264,4 Mio. Euro; Mitarbeiter: 1.150; geplante Einstellungen: nach Bedarf; Kontakt: www.vhb.de/psvhb/fn/vhb/sfn/home/index.html ("Jobs")

VerlagsGruppe Madsack: Geschäftsfelder: Tageszeitungen; wichtigste Titel: Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse, Leipziger Volkszeitung, Göttinger Tageblatt; Umsatz: 443,5 Mio. Euro; Mitarbeiter: ca. 3.000; geplante Einstellungen: 4 Trainees; Kontakt: m.dreissigacker@madsack.de

Bayerischer Rundfunk: Geschäftsfelder: TV, Hörfunk, wichtigste Sender: Bayerisches Fernsehen, Bayern 3; Umsatz: 900 Mio. Euro Jahresbudget; Mitarbeiter: 3.200 feste, 1.400 freie; geplante Einstellungen: nach Bedarf; Kontakt: personalbetreuung@brnet.de

MDR: Geschäftsfelder: TV, Hörfunk, wichtigste Sender: MDR, Hörfunk: Jump, MDR Info, MDR Klassik; Umsatz: k.A.; Mitarbeiter: mehr als 2.000; geplante Einstellungen: k.A. Kontakt: www.mdr.de/stellenangebote

RTL Group: Geschäftsfelder: TV, Hörfunk, Vermarktung Wichtigste Sender: RTL Television, Super RTL, RTL 2, n-tv und Vox Umsatz: 1,9 Mrd. Euro, davon 1,6 Mrd. Euro RTL Television Mitarbeiter: 1.200 (RTL Television) Geplante Einstellungen: Diverse in Verwaltung, Vertrieb; 30 Volontäre jährlich Kontakt: kommunikation.rtl.de/de/pub/unternehmen/jobs_karriere.cfm

SWR: Geschäftsfelder: Hörfunk, TV; wichtigste Sender: Hörfunk: SWR, DasDing, SWR contra; TV: Südwest Fernsehen, Produktion für die Gemeinschaftsprogramme Das Erste, Ki.ka, Arte, 3sat, Phoenix; Umsatz: Gesamterträge 1,078 Mrd. Euro, Gesamtaufwand 1,039 Mrd. Euro ( Haushaltsplan 2005); Mitarbeiter: 3.648; geplante Einstellungen: 6 journalistische Volontariate, 2 Trainees, 7 sonstige Volontariate (z.B. Marketing/PR, Grafikdesign); Kontakt:  www.swr.de/unternehmen/jobs-ausbildung/-/id=3526/1bjwp9r/index.html

WDR: Geschäftsfelder: Hörfunk, Fernsehen, Internet; wichtigste Sender: WDR Fernsehen, Das Erste, Arte, 3sat, Phoenix, Kinderkanal; Radio: Eins Live, WDR 2, WDR 3, WDR 4, WDR 5 inkl. Funkhaus Europa; Umsatz: k.A.; Mitarbeiterzahl: 4.500; geplante Einstellungen: ca. 150; Kontakt: Westdeutscher Rundfunk, Personalabteilung, 50600 Köln, www.wdr.de/unternehmen/jobs/index.jhtml 

ZDF: Geschäftsfelder: TV; wichtigste Sender: ZDF; Umsatz: 1, 9 Mrd Jahresbudget; Mitarbeiter: 4.000; geplante Einstellungen: k.A.; Kontakt: hapersonal@zdf.de

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