Auslandspraktikum T-Systems, Puebla: IT und Tequila

Alexander Hoßdorf, 25, studiert Wirtschaftsinformatik an der Uni Köln und war Stipendiat von Join the best. Im Sommer 2008 ist er für ein Praktikum bei T-Systems nach Puebla, Mexiko, gegangen.

Dorothee Fricke | , aktualisiert

"Schon die Fahrt vom Flughafen in Mexiko Stadt zum 130 Kilometer entfernten Puebla war ziemlich abenteuerlich. Auf dem Weg durch die Megametropole war ich sehr froh, dass ein Fahrer von T-Systems mich abgeholt hatte und ich nicht selber fahren musste. Jeder wechselte kreuz und quer auf die Spur, die ihm gerade in den Sinn kam. Trotzdem erreichten wir wohlbehalten unseren ruhigen Stadtteil und das Apartment, das ich mir mit einem mexikanischen Kollegen teilen sollte.

Zwar stammten bei T-Systems und VW, dessen Werksgelände unserem gegenüber lag, einige Mitarbeiter und Praktikanten aus Deutschland. Ich hatte aber überwiegend mit den Einheimischen zu tun. Das war sehr gut, um mein Schulspanisch wieder aufzutauen. Später habe ich noch einen Kurs besucht und im Laufe der Zeit fast vollständig von Englisch auf Spanisch umgestellt. Die Mexikaner haben es mir mit ihrer lockeren und offenen Art aber auch leicht gemacht.

Meine Arbeit bestand hauptsächlich darin, mit meinem Team ein Modell für IT-Projekte zu entwickeln. Das soll den Projektleitern bei zukünftigen Arbeiten eine Orientierung geben und grundlegende Fragen und Prämissen klären. Das war eine spannende Aufgabe. Gewöhnen musste ich mich allerdings daran, dass Meetings zum Beispiel gerne mal eine halbe Stunde später anfingen als angekündigt. Ein echtes Highlight waren meine Wochenendtrips - zum Beispiel in den Ort Tequila, wo das gleichnamige Nationalgetränk Mexikos seine Ursprünge hat. Eine Kostprobe gehörte natürlich dazu."

Artikel teilen

Ihr Browser ist veraltet. Deshalb können Sie diese Webseite nicht korrekt darstellen!

Bitte laden sie einen dieser aktuellen, kostenlosen und exzellenten Browser herunter:

Für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit, Komfort und Spaß.

Lade Seite...