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Arbeitszeit Vollzeit-Osten, Teilzeit-Westen?

Bei der Arbeitszeit gibt es ein Ost-West-Gefälle. Unter anderem wegen Teilzeitarbeitsverhältnissen arbeiten Westdeutsche pro Jahr zwei Wochen weniger als Ostdeutsche. In welchen Bundesländern wie viel gearbeitet wird.

wiwo.de | , aktualisiert

Vollzeit-Osten, Teilzeit-Westen?

Foto: sergign/Fotolia.com

Fauler Westen, fleißiger Osten? Die Erwerbstätigen in Ostdeutschland arbeiten durchschnittlich noch immer knapp zwei Wochen länger als die in den alten Bundesländern. Im vergangenen Jahr waren es im Osten 1432 Stunden, im Westen 1358 – eine Differenz von 74 Arbeitsstunden, wie aus Daten des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder hervorgeht.

Am längsten arbeiten demnach die Beschäftigten in Thüringen, am kürzesten die Bremer. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1371 Stunden.

Die Arbeitszeitforscherin Susanne Wanger vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nannte in der "Thüringer Allgemeinen" zwei Ursachen. Ostdeutsche seien eher in Vollzeit beschäftigt. Und sie hätten wegen der geringen Tarifbindung der Betriebe im Osten "höhere Wochenarbeitszeiten und niedrigere Urlaubsansprüche".

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

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