Arbeitswelt Was bei der Arbeit stresst

Was sorgt im Büro für Stress? Der Personaldienstleister Robert Half hat im höheren Management nach den wichtigsten Gründen gefragt. Ein Blick in die deutsche Arbeitswelt.

Miguel Zamorano, wiwo.de | , aktualisiert


Foto: Gernot Krautberger/Fotolia

1. Zu viel Verantwortung oder ständiges an die-Arbeit-denken – auch in der Freizeit –

gaben 18 Prozent der Befragten als Grund für Stress bei der Arbeit an. Nur in Tschechien können die Beschäftigten außerhalb des Arbeitsplatzes schwerer abschalten - dort gaben 28 Prozent an, dauernd an die Arbeit denken zu müssen. Auf der anderen Seite der Skala ist Luxemburg: nur fünf Prozent haben dort dieses Problem.

2. Keinen Stress haben

dagegen nur sieben Prozent der deutschen Befragten. Genauso niedrig ist der Anteil derer, die ihren aktuellen Job nicht mögen.

3. Unangemessener Druck vom Chef

nannten 27 Prozent der Befragten hierzulande als Stressgrund. In Brasilien sind es dagegen 44 Prozent.

4. Wenn der Chef sich eher um sein Handicap kümmert, statt ordentlich zu führen:

28 Prozent der Befragten sind mit der Managementfähigkeit des Chefs unglücklich. Das Unvermögen des führenden Managers, das zu Stress führt, scheint in Luxemburg relativ unbekannt zu sein - nur 11 Prozent der Befragten sind dort mit den Befragten unglücklich, in Dubai sind es gar neun Prozent.


Foto: Gernot Krautberger/Fotolia

5. Dass unangenehme Kollegen oder fieser Büroklatsch zu Stress führen kann,

ist allgemein bekannt. Dementsprechend führen auch 31 Prozent der Befragten das als Stressgrund an - der Anteil derer, die das ähnlich sehen, liegen in allen anderen Ländern fast gleich hoch - außer in Brasilien: 60 Prozent der Befragten geben unangenehme Kollegen und fiesen Büroklatsch als Stressgrund an.

6. Ein weitere Stressgrund: personelle Unterbesetzung.

41 Prozent der Befragten sehen das als wichtigen Grund für Stress bei der Arbeit an - ein Wert, der fast in allen Ländern ähnlich ist.

7. Doch am problematischsten, laut der Studie: die hohe Arbeitsbelastung.

51 Prozent der Befragten gaben dies als Stressgrund an. Deutschland liegt damit im Schnitt, auch in den anderen elf Ländern ist ein ähnlich hoher Anteil der gleichen Meinung.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

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