Arbeitnehmer in Deutschland Hochmotiviert und unterbezahlt

Arbeit ist für viele Menschen eine Sinnsuche. Ihre berufliches Engagement kennt daher keine Grenzen. Auch nicht, obwohl viele Menschen das Gefühl haben, für ihre Leistung nicht entsprechend entlohnt zu werden.

wiwo.de | , aktualisiert

Hochmotiviert und unterbezahlt

Foto: Ruslan Solntsev/Fotolia.com

Ackern bis zum "Burn out", damit man bloß seinen Job nicht verliert – das war einmal. Jetzt, wo die Arbeitslosenquote fast einen historischen Tiefstand erreicht hat, entspannen sich auch die Arbeitnehmer. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) machen sich nur noch 20 Prozent der Beschäftigten Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 waren es noch 80 Prozent.

Wettbewerbsvorteil für Deutschland

Dass die Sorgen abgenommen haben, hat nach Auffassung des DGB auch mit den guten Erfahrungen zu tun, die man während der Krise mit Kurzarbeit und anderen flexiblen Arbeitszeitmodellen gemacht hat. "Die Menschen haben gesehen, das es trotz der Krise nicht zu einem Arbeitsplatzverlust kam", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Doch auch ohne Angst um den Arbeitsplatz schuften viele Beschäftigte immer noch genauso emsig wie zuvor. Denn Arbeit ist für viele Menschen in Deutschland auch Sinnsuche.

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