Weiterbildung

Vokabeln für den Aufstieg

Annika Reinert
Während internationale Konzerne wie Daimler, Siemens und Bertelsmann Englisch zur Konzernsprache erklärt haben und ihre Mitarbeiter schulen, müssen Freiberufler und Mitarbeiter kleinerer Unternehmen selbst aktiv werden. So wie Christian Marx. Der Informatiker hat sich in Frankfurt als IT-Berater selbstständig gemacht.Er unterstützt Finanzdienstleister wie die Deutsche Börse oder die Deutsche Bank bei der Entwicklung ihrer IT-Systeme - doch Teile der IT-Abteilung des Kunden sitzen häufig im Ausland. Missverständnisse bei der Kommunikation sind tabu, also hat er zwei Wochen lang in London einen Business-Englisch-Kurs von Dialog Sprachreisen belegt. Kurs und Unterkunft haben zusammen 2200 Euro gekostet - eine sinnvolle Investition, wie der 38-Jährige meint.Der richtige Kurs ist wichtigBei solchen Beträgen wiegt die Entscheidung für einen Sprachreise-Anbieter schwer. Das richtige Kursangebot zu finden, ist nicht einfach. Die Inhalte müssen fachlich passend, die Lehrer engagiert und die Unterkunft komfortabel sein.Wie schwierig die Wahl fällt, zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest, die acht SprachreiseAnbieter geprüft hat. Nur einer von ihnen, Dr. Steinfels Sprachreisen, hat "gut" abgeschnitten. Doch auch IT-Berater Marx war mit seiner Wahl zufrieden: Da er sich seinen Lehrer nur mit einem einzigen Mitschüler teilte, war der Kurs exakt auf ihren Berufsalltag zugeschnitten. "Jetzt heißt es, am Ball bleiben und üben", sagt der Hesse.Und auch der "Director of Operations" Jürgen Ostermann will weiterbüffeln - als nächstes stehen Vokabeln rund um das Vertragsrecht auf seinem Stundenplan.Lesen Sie mehr zum Thema "Englisch im Beruf": 
Vorstellungsgespräch: Wenn der Personaler Englisch spricht
Dieser Artikel ist erschienen am 15.06.2010

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