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Gründer und Ideen
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Start-up-Finanzierung

Mehr Risikokapital für beständiges Know-how in Deutschland

Teil 2: Abwanderungen vermeiden

Sie unterstützen Gründer. Wann können deutsche Start-ups zu den amerikanischen IT-Riesen aufschließen?

Unsere Gründerförderung ist erfolgreich. Bund, Länder und Kommunen unterstützen Gründerinnen und Gründer mit zahlreichen Maßnahmen, seien es Darlehen, Stipendien oder Beratungsangebote. Erfolgreiche Gründer können vom Bundeswirtschaftsministerium ein Stipendium für drei Monate im Silicon Valley bekommen. Wir wollen, dass deutsche Unternehmer hierdurch neue Erfahrungen sammeln, Erkenntnisse gewinnen und ihr Netzwerk vergrößern. Natürlich wünschen wir uns, dass die Unternehmer mit den neuen Erfahrungen und Kontakten nach Deutschland zurückkehren. Ob sich aus solchen Start-ups große Unternehmen wie Google oder Facebook entwickeln, wird die Zeit zeigen.

Fürchten Sie, dass es die erfolgreichsten Existenzgründer in die USA zieht?

Deutschland hat gute junge IT-Unternehmen. Gerade wenn sie in der zweiten oder dritten Wachstumsphase sind, stehen oft international agierende Geldgeber parat, um in diese Unternehmen zu investieren oder diese Firmen auch aufkaufen. Unser Ziel ist es deshalb, die Finanzierungsmöglichkeiten von Start-ups weiter zu verbessern, um Unternehmen und Know-how in Deutschland zu halten.

Wird es ein Venture-Capital-Gesetz geben, damit Start-ups mehr Risikokapital erhalten?

Unseren innovativen Start-ups sollte mehr Risikokapital bereitgestellt werden. Hierbei müssen auch die steuerlichen Implikationen berücksichtigt werden.

 

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