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Gut ausgebildete Fachkräfte tragen maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei
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Erfolgreiche Unternehmen

Fachkräfte machen den Unterschied

wiwo.de, dpa
Was unterscheidet schnell wachsende Mittelständler von den Spätzündern? Das wollte die Förderbank KfW wissen und hat sich angeschaut, was die stark wachsenden Unternehmen anders machen. Die drei Schritte zu mehr Erfolg.
Die Beschäftigung von Hochschulabsolventen, Auslandsaktivitäten sowie Forschung und Entwicklung können einer Studie zufolge das Wachstum von Firmen antreiben. Der Erfolg lasse sich zwar nicht im Voraus planen. "Dennoch lassen sich verschiedene Merkmale ermitteln, die schnellwachsende Mittelständler von ihren sich langsamer entwickelnden Pendants unterscheiden", heißt es in einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

"Offene Märkte, die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften in Kombination mit einer auf Forschung und Entwicklung basierenden Innovationsstrategie sind der Schlüssel zu ihrem Erfolg", erläuterte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Schnell wachsende Unternehmen seien Garanten für neue, zukunftssichere Arbeitsplätze.

Schnelleres Wachstum durch Akademiker in der Belegschaft

Der Studie zufolge ist bei Firmen mit Akademikern die Wahrscheinlichkeit für schnelles Wachstum zwei Fünftel höher als bei Firmen ohne Hochschulabsolventen. "Von möglichen Engpässen bei der Versorgung mit qualifizierten Fachkräften können daher gravierende Folgen auf das Unternehmenswachstum ausgehen", heißt es in der Studie. Der KfW zufolge rechneten zuletzt knapp drei Fünftel der Mittelständler, die Fachkräfte suchen, mit Problemen bei der Rekrutierung.

Weitere Faktoren für schnelles Wachstum sind Aktivitäten im Ausland sowie Forschung und Entwicklung. Die Wahrscheinlichkeit zu den schnell wachsenden Unternehmen zu zählen, steigt der Studie zufolge um gut ein Drittel, wenn ein Unternehmen auf ausländischen Märkten mit seinen Produkten unterwegs ist.


Zuerst veröffentlicht auf: wiwo.de
Dieser Artikel ist erschienen am 04.08.2017
 

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