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Arbeitswelt im Wandel

Frauenquote


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Das bundesweite Interesse am Thema Frauenquote bzw. Frauen in Führungspositionen dümpelte lange Jahre dahin, obwohl es viel diskutierte Studien gab, die belegten, dass Unternehmen mit Frauen in den oberen Etagen besser am Markt performten als andere. Anfang des 21. Jahrhunderts gab es einen Vorstoß in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung zwischen Wirtschaft und Politik, die aber weitgehend unbeachtet blieb.


Quelle: Google Trends

Frauenquote in den Jahren:
2010:
» Noch lange keine Gleichstellung
2007: » Das Ende der Bescheidenheit
2002: » Der kleine Unterschied

Einen ersten Peak erreicht das Trenddiagramm im Jahr 2011: Die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen brachte eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsrats- und Vorstandspositionen ins Gespräch, die bei Bundeskanzlerin Angela Merkel allerdings keinen Gefallen fand.

Im Zuge seiner Gleichstellungspolitik entschied das EU-Parlament 2013 eine europaweite 40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten, der bis heute noch nicht alle Regierungschefs zugestimmt haben.

Weiterer Höhepunkt: Im März 2015 gab es den Bundestagsbeschluss, dass Konzerne ihre Aufsichtsräte zu 30 Prozent mit Frauen besetzen müssen.

Frauenquote aktuell:
» Der Mann im Rock gesucht
» Dax-Konzernen hinken mächtig hinterher
» Chefinnen, die härter sind als Chefs
» Qualität kennt kein Geschlecht


>>> WEITERE TRENDS
Dieser Artikel ist erschienen am 16.12.2015