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Arbeitswelt im Wandel

Fachkräftemangel

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Um die Jahrtausendwende kochte das Thema Fachkräftemangel richtig hoch: Dotcoms, die neuen Internet-Unternehmen, entstanden allerorten und der Bedarf an IT-Spezialisten war riesig. Ebenso gefragt waren seit den 1990er Jahren die Ingenieure. 2011 meldete das Institut der Deutschen Wirtschaft IW 240.000 offene Stellen im Ingenieursbereich, von denen mehr als die Hälfte nur schwer besetzt werden könnten. Andere Institute, der VDI und auch die Bundesagentur für Arbeit widersprachen dieser hohen Zahl, jetzt machte der "Mythos Fachkräftemangel" die Runde.


Quelle: Google Trends


Fachkräftemangel in den Jahren:
2011:
» Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer
2010: » Goldene Zeiten für den Nachwuchs
2007: » War for Talents: Arbeitgeber suchen qualifizierten Nachwuchs

Doch immer wenn es um das Wirtschaftswachstum allgemein oder den Unternehmenserfolg im Besonderen geht, sind gut qualifizierte Fachkräfte als wichtiger Produktionsfaktor gefragt. Oft wird der "War for Talents" schon zum Synonym des Fachkräftemangels.

Immer noch gelten Absolventen der MINT-Fächer (Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler, Techniker) als hoch geschätzt auf dem Arbeitsmarkt. Zurzeit drückt auch gerade in den normalen Ausbildungsberufen der Schuh, da die Jugend zunehmend den Weg an die Hochschulen sucht: Zigtausende von Lehrstellen bleiben daher jährlich unbesetzt. 

Fachkräftemangel aktuell:
» Mit Freelancern gegen den Fachkräftemangel
» Der Wirtschaft fehlen mehr als 70.000 Kräfte
» Reiz am Job trotz starker Marktschwankungen
» Mobiles Lernen mit persönlicher Betreuung
» Dringend gesucht: Techniker und Naturwissenschaftler


>>> WEITERE TRENDS
Dieser Artikel ist erschienen am 16.12.2015