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Teil 3

Doktorhut
Foto: SXC
Weiterbildung zum Top-Manager: Das MBA-Programm

Um in der Wirtschaft Karriere zu machen, ist der Master of Business Administration (MBA) eine gängige Alternative zur Promotion. Das praxisorientierte MBA-Studium dient der Qualifizierung zu Top-Managern. Laut Kienbaum-Studie erhalten MBA-Absolventen ein ähnliches Einstiegsgehalt wie die Doktoren.

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Für den MBA zugelassen werden Hochschulabsolventen mit Diplom- oder Bachelorabschluss sowie Berufserfahrung. Finanziell schlagen die MBA-Programme hoch zu Buche. In Deutschland liegen die Kosten für die gesamte Programm-Dauer – in der Regel sind das zwei Jahre – durchschnittlich bei etwa 17.000 Euro. Ausländische Business-Schools verlangen oft ein Vielfaches, da ihre MBA-Programme international wesentlich anerkannter und ihre Absolventen bei Unternehmen sehr beliebt sind. Davon zeugen die regelmäßig durchgeführten anerkannten Rankings von Businessweek, Financial Times, Forbes, The Economist und U.S. News & World Report. Ihnen zufolge konkurrieren die Londoner Business School und die Harvard Business School um Platz eins, gefolgt von Stanford School of Business und Chicago Booth School of Business.

Anders als bei Promotionen ist es beim MBA üblicher, dass Unternehmen die Kosten für diese Weiterbildungsprogramme übernehmen und somit hochqualifizierte Kräfte an sich binden. Besonders bei Beratern oder in der Investmentbranche sind MBA-Kandidaten gerne gesehen. Und nicht selten tragen die, die es bis ganz nach oben geschafft haben, nicht nur den "Dr." vor dem Namen, sondern den "MBA" auch dahinter.

Dieser Artikel ist erschienen am 14.07.2011
 

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