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World MBA Tour

Welche Business School ist die richtige?

Christoph Mohr
Vorbereitung zählt. Die World MBA Tour ist die beste Gelegenheit, sich in Deutschland über die Angebote der führenden Business Schools zu informieren. Demnächst wieder in Frankfurt und München.
Welche ist die beste Business School?Foto: © Blue-Fox - Fotolia.com
Es ist die größte MBA-Veranstaltung in Deutschland: Die "World MBA Tour", die Business School-Messe des britischen Veranstalters QS Ltd., London. Demnächst macht die Tour, die ihre Namen durch mehrere Dutzend Stationen weltweit erhielt, wieder in Deutschland halt, und zwar in Frankfurt und München. Die Messe ist eine einzigartige Gelegenheit, mit den Business Schools direkt ins Gespräch zu kommen. Viele der in Frankfurt und München vertretenen Schulen kommen nicht nur mit einem Vertreter der Schule aus dem "Admissions Office", sondern bringen auch noch Ehemalige (Alumni) mit an den Stand. Beide Gesprächsmöglichkeiten sollte man intensiv nutzen.Denn es wäre reine Zeitverschwendung, einen Besuch auf der World MBA-Tour nur darauf zu verwenden, sich einen ersten Überblick über die weltweit Business-School-Szene zu verschaffen zu vollen und mit möglichst vielen MBA-Hochglanzbroschüren nach Hause zu fahren. Solchen Informationen finden sich leichter im Internet. Wer klug ist, der bereitet sich auf einen Besuch der MBA-Messe ausreichend vor und besorgt sich über die Schulen, die er nach einer ersten Selektion für sein MBA-Studium im Auge hat, schon einmal vorab alle relevanten Informationen. Es gilt die Regel: Alles, was sich auf der Website einer Business School finden lässt, braucht man auf der Messe nicht mehr zu erfragen.

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Passt die Schule zu mir?Die Zeit auf der MBA-Messe selbst kann man dann dafür nutzen, im Gespräch mit den Business-School-Vertretern die entscheidenden Fragen zu klären: Passt die Schule zu mir? Passe ich zu der Schule? Denn ein MBA-Studium ist eine individuelle Angelegenheit - für beide Seiten. Nicht jedes MBA-Programm korrespondiert mit den persönlichen Karriere-Erwartungen. Da gilt es zu klären, ob ein bestimmtes MBA-Programm überhaupt die richtige Brücke in die hoffentlich lukrative berufliche Zukunft darstellt. Umgekehrt sind deutsche MBA-Absolventen oft überrascht zu erfahren, dass man sich an einer Business School nicht so einfach immatrikulieren kann, selbst wenn man bereit ist, mehrere Zehntausend Euro auf den Tisch zu blättern. Das persönliche Gespräch auf der World MBA Tour ermöglicht also auch, abzuklären, wie gut die Aufnamechancen im Admission-Prozess sind.Interessant auch die Trends, die sich von der Liste der teilnehmenden Schulen ablesen lassen. Zum einen ist die Messe in diesem Jahr etwas kleiner als in den Vorjahren, was nahelegt, dass sich der MBA-Markt konsolidiert. Zum anderen sind einige der amerikanischen Schulen zurück, die im vergangenen Jahr fehlten, was ein erneuertes Interesse der großen US-Namen am deutschen Markt suggeriert.Und dann sind da noch die neuen Schulen aus Indien und China, die zeigen, dass sich die Top-Business-Schools dieser beiden Zukunftsländer nun auch internationalisieren wollen. Insbesondere CEIBS in Schanghai und ISB in Hyderabad sind für jeden, der sich in dieser neuen globalen Weltwirtschaft positionieren will, interessante Optionen.Ein Hinweis noch: Es ist weder ehrenrührig noch vermindert es die Aufnahmechancen an einer Top-Business-School, wenn man nach Stipendien oder Darlehensmöglichkeiten fragt. Im Prinzip gilt immer: Wer eine Business School überzeugen kann, der Idealkandidat zu sein, für den wird sich auch eine Finanzierungsmöglichkeit finden. cmo
 
Frankfurt: Samstag, 21. März 2009 15.00 Uhr - 18:00 Uhr, Hilton Frankfurt, Hochstrasse 4, 60313 Frankfurt am Main, Eintritt: 5 Euro (bei Online-Anmeldung), sonst 10 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung: www.topmba.com
 

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