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Trend Privatschulen

Türöffner für jede Universität

Die kalifornische Cate School steht für eine neue Ära: Die besten Internate der USA gibt es nicht mehr nur an der Ostküste. Auch deutsche Schüler zieht es hierhin. Fürs spätere Studium werden beste Voraussetzungen geschaffen.

Foto:www.cate.org

Langer Weg

Carpinteria, ein Ort hinter Santa Barbara in Kalifornien, führt bis in die hohe Bergkette, die sich an der Küste entlang auftürmt.
 
Eine kleine, kurvige Straße schlängelt sich einen dieser Berge hoch bis zur Cate School, eins der wenigen Privatschulinternate an der US-Westküste und zugleich teuerste Privatschule des Staats.

Über 33.000 Privatschulen gibt es in den USA, das sind 25 Prozent aller Schulen, 5,5 Millionen Schüler bilden sie aus. Die bekanntesten und teuersten privaten Einrichtungen mit der längsten Tradition stehen noch immer an der Ostküste. Viele von ihnen sind gleichzeitig Internate.

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Wachsende Konkurrenz

Doch an der Westküste wächst die Konkurrenz: In Kalifornien ist zwar das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen mit 43.000 Dollar (33.000 Euro) höher als in den meisten anderen Staaten, trotzdem haben sich die Privatschulinternate hier noch nicht durchgesetzt.

Die steigenden Bewerberzahlen der Cate School jedoch stehen für einen Trend, der in diese Richtung geht: Weg von den überfüllten und unterfinanzierten öffentlichen High Schools – hin zu kleinen, aber kostspieligen Lerninstitutionen. 
 

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