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Uni-Ranking

Top-Adressen für den Aufstieg

Daniel Rettig / wiwo.de
Eine erstklassige Ausbildung setzt Akzente: Ingenieure und Informatiker profitieren bei der Bewerbung, wenn sie ein Zeugnis der RWTH Aachen oder der TU Darmstadt vorlegen können. Für angehende Ökonomen steht die Universität Mannheim an oberster Stelle.
Angesichts der Auswahl fällt die Entscheidung wahrlich nicht leicht. Dabei hängt so viel von ihr ab: der spätere Beruf, der Einstieg und der Aufstieg. Eine Situation, an die sich Christine Blesinger noch allzu gut erinnert. Die heute 25-Jährige interessierte sich schon während ihrer Schulzeit in Bonn am meisten für Naturwissenschaften und Technik, wählte deshalb Mathematik und Physik als Leistungskurse und entschied sich dazu, später Maschinenbau zu studieren. Bloß: An welcher Hochschule sollte sie sich einschreiben?

Eine Antwort auf diese Frage suchen Jahr für Jahr Tausende von Abiturienten. Und nicht wenige sind dabei völlig orientierungslos. Mehr als 400 Hochschulen gibt es in Deutschland, etwa 9000 Studiengänge bieten sie an. Als die Forscher des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in Hannover im Februar 2010 knapp 30 000 Schüler kurz vor dem Abschluss befragten, stießen sie vor allem auf viel Unwissen. Nur jeder Vierte wusste ausreichend über mögliche Studienmöglichkeiten Bescheid, jeder Dritte fühlte sich „eher unzureichend“ informiert. 40 Prozent gestanden gar, mit den vielen Zukunftsoptionen komplett überfordert zu sein.

Die besten Jobs von allen


Welches Fach ist das richtige? Welche Uni die renommierteste? Und welche Qualifikationen spielen bei der Bewerbung um den Job die wichtigste Rolle? Diesen Fragen widmet sich das exklusive Uni-Ranking der WirtschaftsWoche in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Universum Communications. Die Rangliste bringt Licht ins Hochschuldickicht – und zwar sowohl für angehende Ingenieure und Naturwissenschaftler als auch für zukünftige Betriebs- und Volkswirte, Juristen und Informatiker.

516 Personalverantwortliche deutscher Unternehmen beteiligten sich an der größten Umfrage ihrer Art. Während andere Ranglisten sich vor allem auf die Forschung oder die Lehre konzentrieren, bewertet das WirtschaftsWoche-Ranking, an welchen Hochschulen die Studierenden am besten auf Job und Karriere vorbereitet werden. Und das ganz bewusst. Zweifelsohne ist es wichtig, dass die Professoren einer Hochschule Beiträge in renommierten Journalen veröffentlichen; dass sich ihre Studenten mit den neuesten Forschungsergebnissen auseinandersetzen. Und dass das Leben auf dem Campus angenehm, das Essen in der Mensa mindestens akzeptabel ist. Für die meisten Studierenden sind diese Faktoren jedoch nebensächlich. Wer sein Hochschulzeugnis endlich in der Tasche hat, will vor allem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
 

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