Bildung
Sponsoren für den Schulbesuch
Ulrike Heitze
Freie Schulen müssen nicht teuer sein, manche sind es aber. Wo Eltern finanzielle Unterstützung für den Privatschulbesuch ihrer Kinder erhalten.

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Teure Internate
Eltern wollen eine alternative Schulausbildung für ihre Kinder. Anders lassen sich die seit Jahren wachsenden Zahlen von Privatschulen und -schülern kaum interpretieren.
Mittlerweile besucht jeder zwölfte Schüler in Deutschland eine der gut 5400 allgemein- oder berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft. Gleichzeitig bedeutet das, dass immer mehr Eltern bereit sind, für den Unterricht ihrer Kinder tiefer als bisher in die Tasche zu greifen.
Denn im Gegensatz zu staatlichen Schulen kosten freie trotz anteiliger Bezuschussung durch die Bundesländer in vielen Fällen Schulgeld. Wie hoch dieses konkret ausfällt, hängt vom Wohnort, der Schulart, dem Schulträger und dem in Anspruch genommenen Leistungsumfang ab und kann von weniger als hundert Euro bis einige Tausend Euro pro Monat – insbesondere in der Internatsvariante – reichen.
Schulgeld bis zu 5000 Euro von der Steuer absetzbar
Damit Eltern den Privatschulbesuch ihres Nachwuchses leichter schultern, gibt es verschiedene Wege der finanziellen Unterstützung. Der Klassiker: die Ausgaben von der Steuer absetzen. 30 Prozent des Schulgelds, maximal 5000 Euro pro Jahr, gehen als Sonderausgaben durch.
Berücksichtigt werden die Kosten für den laufenden Schulbetrieb, allerdings nicht die für Verpflegung und Unterbringung, Schulbücher oder Fahrtkosten.