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MBA

So knacken Sie den GMAT

Teil 3

Was sind die größten Fehler, die man beim GMAT machen kann?Viele Teilnehmer sind sich nicht im Klaren über den Scoring-Algorithmus des GMAT und versuchen zu Beginn des Tests die Fragen zu schnell zu beantworten. Die ersten Fragen haben aufgrund der adaptiven Natur des Tests jedoch besondere Bedeutung, daher sollte man bei den ersten fünf Fragen die Antworten doppelt kontrollieren.Auf Ihrer Website sprechen Sie von ein paar Tricks, die Sie noch auf Lager haben. Verraten Sie uns doch einmal ein, zwei.

Die besten Jobs von allen

Es ist zum Beispiel wenig bekannt, dass man sehr einfach erkennen kann, ob eine Zahl durch 11 teilbar ist. Dazu muss man sich lediglich die Differenz zweier Teilquersummen ansehen, die man aus den nichtbenachbarten Ziffern bilden kann. Nehmen Sie zum Beispiel die Zahl 9163. Sie hat die beiden Teilquersummen 9 + 6 = 15 und 1 + 3 = 4. Ist die Differenz Null oder ein Vielfaches von 11, ist die Zahl durch 11 teilbar. Dies ist bei diesem Beispiel der Fall und somit wissen wir, dass der Primfaktor 11 in der Zahl steckt. Dieser Trick lässt sich bei vielen GMAT-Fragen sehr zeitsparend einsetzen.Mit Manhattan Review betreiben Sie, obwohl im Hauptberuf eigentlich Wirtschaftswissenschaftler an der Lancaster University Management School, ein international aktives eigenes Unternehmen zur GMAT-Vorbereitung mit Hauptsitz New York. Solche Anbieter von GMAT-Vorbereitungskursen gibt es eine ganze Reihe. Was machen Sie anders/besser als andere? Wo ist Ihr USP?Die grundlegende Idee von Manhattan Review ist es, die Unterrichtsqualität einer Top-Business School auch bei der Vorbereitung für das MBA-Studium anzubieten. Gerade bei der Vorbereitung sind die meisten Kandidaten noch voll im Job eingebunden und haben wenig Zeit. Daher ist es besonders wichtig, schnell und effizient Inhalte zu vermitteln, ähnlich wie es auch in einem MBA-Programm geschieht. Dieser Fokus auf Lehrqualität zieht sich durch alle unsere Angebote. Die externe Wertschätzung unserer Arbeit spiegelt sich zum Beispiel auch darin wider, dass die Columbia Business School unseren Kurs „Smart Business Talk“ in ihr internationales Orientierungsprogramm aufgenommen hat.Außerdem sind Sie ganz schön teuer... Man muss sich in diesem Zusammenhang den Wert vor Augen führen, den unsere Dienstleistung für einen potentiellen MBA-Studenten hat. Die Investition in die eigene Bildung ist eine der besten Anlagen überhaupt. Ich selbst habe seinerzeit über DM 10.000 in die Vorbereitung meiner Bewerbung für ein Doktorandenprogramm gesteckt und als Ergebnis von der Columbia Business School ein vierjähriges Stipendium im Wert von 200.000 US-Dollar erhalten. Für einen MBA-Kandidaten lässt sich der direkte Nutzen auch am späteren Gehalt ablesen – so kann das Jahresgehalt eines Absolventen einer der 10 Top-MBA-Schulen ohne weiteres mehrere zehntausend Dollar mehr betragen als bei einem Absolventen einer Schule, die sich zwar unter den Top 25 befindet, aber eben nicht unter den zehn besten rangiert. Verglichen mit solchen potentiellen Vorteilen sind unsere Kurs- und Beratungskosten eher bescheiden.Wie kam es überhaupt zur Gründung von Manhattan Review?Ich habe als Doktorand an der Columbia Business School ein sehr gut besuchtes Tutorium für den quantitativen „Decision Models“ Kurs unterrichtet. Einige meiner Studenten haben mich an ihre Freunde empfohlen, die sich selbst für das MBA-Programm bewerben wollten und mit den verfügbaren Möglichkeiten zur Vorbereitung unzufrieden waren. Ich habe zunächst Privatunterricht in New York gegeben und dann ein erstes Skript für einen Kurs geschrieben, der schließlich unter dem Namen Manhattan Review angeboten wurde.Und heute verdienen Sie richtig Geld damit?Manhattan Review befindet sich weiterhin in der Wachstumsphase. Wir haben letztes Jahr mit einem Partner drei Zweigstellen in Indien eröffnet und bieten jetzt auch Kurse in Hongkong und Singapur an. Daneben haben wir unser Angebot im Bereich Bewerbungsberatung stark ausgebaut und entwickeln weitere Managementkurse für MBA-Absolventen.Dr. Jörn Meissner ist Wirtschaftswissenschaftler an der Lancaster University Management School (LUMS). Schon während seines Studiums gründete er Manhatten Review (www.review.de), ein international aktives Trainingsinstitut mit Sitz in New York, das sich insbesondere auf die GMAT-Vorbereitung spezialisiert hat.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.01.2009
 

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