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MBA

Neuigkeiten aus der MBA-Welt

Stefani Hergert
Akkreditierungen, neue Programme, Wechsel an der Spitze - An den Business Schools der Welt hat sich im vergangenen Monat einiges getan. Wir haben die Neuigkeiten für Sie im Überblick.
In der MBA-Welt tut sich wasFoto: © Sean Prior - Fotolia.com
Reims Business School erhält SiegelDie französische Reims Business School ist seit kurzem eine von gerade einmal rund ein Prozent der Wirtschaftshochschulen weltweit, die sich mit allen drei Siegeln der drei international maßgeblichen Akkreditierungsorganisationen schmückt. Vor kurzem erhielt die Schule das Siegel der amerikanischen Organisation AACSB, die Equis- und Amba-Akkreditierung hatte sie schon. In Deutschland haben die Mannheim Business School und die auch in Berlin ansässige ESCP Europe die Dreifachakkreditierung.

Die besten Jobs von allen

Schnupperstudium an der IESEDie spanische Business School bietet Bachelor-Studenten und jungen Hochschulabgängern eine einwöchige Summer School, in der sie herausfinden sollen, ob später einmal ein MBA das Richtige für sie ist. In der ersten Juli-Woche wartet fünf Tage lang ein akademisches Programm auf die Teilnehmer, in dem Professoren der Iese, die auch im MBA-Programm der Schule lehren, die Unternehmenswelt von heute aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten wollen. Marketing, Finanzwesen, Operations, Leadership, General Management und Weltwirtschaft – in Fallstudien und Vorlesungen auf Englisch sollen die Teilnehmer einen Eindruck bekommen, wie ein MBA-Studium an der Schule aussieht. Billig ist das allerdings nicht: 1200 Euro kostet das fünftägige Programm.HHL sucht einen neuen ChefDie Suche nach einem neuen Chef für die Handelshochschule Leipzig (HHL) gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht. Denn die Business School hat zunächst erst einmal einen Interimschef ernannt: Arnis Vilks ist seit dem 1. April Rektor und wissenschaftlicher Leiter der Schule. Dabei kam der Abgang von Hans Wiesmeth, der bis Ende März Rektor der HHL war, keineswegs überraschend und somit hatte die Schule eigentlich viel Zeit, einen Nachfolger zu finden. Seit vergangenem Jahr wird an der HHL nun schon nach einem geeigneten Nachfolger gesucht. Ein Sprecher sagte, dass die Besetzung eines solchen Postens naturgemäß eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. Im Moment führe man vielversprechende Gespräche. Der Interimschef Vilks leitete die HHL schon einmal: von 2000 bis 2005. Zunächst will er den Expansionskurs, den Wiesmeth eingeschlagen hatte, fortsetzen. Die Zahl der Studenten will die HHL verdoppeln, neue Programme auf den Markt bringen und zusätzliche Lehrstühle sowie sogenannte Kompetenzzentren schaffen. Die HHL hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 in die Riege der besten zehn Business Schools Europas aufzusteigen. Allerdings schreibt die Schule seit Jahren rote Zahlen. Sollte sich die Suche nach einem neuen Chef noch länger hinziehen, droht sie von Konkurrenten wie Mannheim Business School oder WHU - Otto Beisheim School of Management abgehängt zu werden.Osteuropa-ModuleDie Zahl der Schulen, die ihren MBA-Studenten Osteuropa-Module bieten, steigt. Auch an der Wirtschaftshochschule ESCP Europe in Berlin können die Studenten des European Executive MBA, einem Programm für Führungskräfte mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung, von November an ein Osteuropa-Modul wählen und so einen Schwerpunkt auf die wichtigen osteuropäischen Arbeitsmärkte setzen. Ein Modul des Programms verbringen die Teilnehmer in Kiew und sollen so den ukrainischen Markt und seine kulturellen Besonderheiten kennenlernen.
 

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