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Mythos MBA – was ist dran?

Stefani Hergert
Der MBA ist noch immer die Eintrittskarte in die Top-Etagen der Wirtschaft. Doch der Markt ist unübersichtlich. Weltweit gibt es mehr als 10.000 Programme. Worauf es bei der Wahl der richtigen Business School ankommt.

Foto: zhu difeng/ Fotolia

Medien werben für MBA

Allein ein Blick in die Vorstandsetagen von Industriekonzernen, Banken und Beratungen weltweit erklärt den Mythos MBA: Denn viele der Vorstände auf der Top-Ebene schmücken ihren Lebenslauf mit den drei Buchstaben.

Der Master of Business Administration (MBA), er ist noch immer der Inbegriff für eine internationale Karriere im Management. Schlagzeilen wie die der Online-Ausgabe der amerikanischen Business Week befeuern das: "Die höchstbezahlten Vorstandschefs mit MBA-Abschluss" titelte die Website vor einigen Monaten.

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Doch seitdem diejenigen, die heute in den Top-Etagen angekommen sind, ihren MBA-Abschluss gemacht haben, hat sich viel verändert. Die Welt der Wirtschaftshochschulen, die den MBA anbieten – Business-Schools genannt – hat sich in den vergangenen zehn Jahren massiv gewandelt.

Die Ursprünge

Was also ist dran am Mythos MBA? Und für wen lohnt er sich wirklich? Als das praxisnahe Managementstudium vor mehr als 100 Jahren zum ersten Mal von den amerikanischen Business-Schools wie der Harvard-Universität oder Tuck am Dartmouth College aufgelegt wurde, hätte den Siegeszug wohl kaum jemand vorhergesagt.
 
Ursprünglich war das Masterstudium für all jene gedacht, die sich generelles Managementwissen aneignen wollen, und schon einen ersten Hochschulabschluss und auch ein wenig Berufserfahrung haben.

 

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