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Niels StramerFoto: © privat
Niels Stramer studiert Wirtschaftsingenieurwesen Infrastruktur an der HAWK in Holzminden
„Eine Reportage im Fernsehen über umweltfreundliches Recycling von Elektroanlagen brachte mich auf die Idee: In diesem Bereich könnte ich doch ein Praktikum machen. Im Internet recherchierte ich, welche Unternehmen diese Technik verwenden. Da ich Frau und
Kinder habe, grenzte ich die Suche schließlich auf den näheren Umkreis unseres Wohnorts ein.
Nur eine Firma blieb übrig, bei der ich unbedingt ein Praktikum bekommen wollte: der Mittelständler Electrocycling in Goslar. Für meine Anfrage habe ich den Ansprechpartner und seine Telefonnummer über das Internet herausgefunden sowie Informationen über das Unternehmen und meine Fragen zusammengetragen.Dann wagte ich den Anruf, bei dem ich kurz von mir und meinem Anliegen erzählte. Meine Begeisterung für das Thema wurde wohl deutlich, denn ich sollte eine Bewerbungsmappe schicken. Nach drei Wochen ohne Rückmeldung fragte ich nach und bekam dadurch die Einladung zum Vorstellungsgespräch.Wir sprachen über das Unternehmen und meine Aufgaben. Im August geht es nun los. Für zwei Monate werde ich alle Stufen der Karriereleiter kennenlernen, von der Produktion bis zu der Geschäftsführung, inklusive eigenem Projekt. Und vielleicht schreibe ich meine Bachelor-Thesis auch in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.“Lesen Sie mehr zum Thema "Praktikum":
Hürden überwinden: der Weg zum Praktikum
Nach dem Praktikum ist vor dem Job
Dieser Artikel ist erschienen am 29.07.2010

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