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Mannheim Business School
Foto: Mannheim Business School
Rankings

MBA aus Deutschland unter den besten der Welt

Stefani Hergert
Die deutschen MBA-Anbieter etablieren sich weltweit – und schaffen es nach anfänglichem Misstrauen in die wichtigsten Rankings.
Die Mannheim Business School hat es in diesem Jahr in die Rangliste des Wirtschaftsmagazins "Bloomberg Businessweek" für Vollzeit-Management-Programme geschafft. Die 2005 gegründete Tochter der Mannheimer Universität, die Weiterbildung für Manager und Masterstudiengänge für den Nachwuchs anbietet, schaffte es als bester Neueinsteiger auf den zwölften Platz der Hochschulen außerhalb der USA

Mannheim ist der erste deutsche Anbieter des praxisnahen Managementstudiums mit dem Abschluss Master of Business Administration (MBA), der es in diese wichtige Rangliste geschafft hat. Die Hochschule war auch die erste, die das Magazin "Economist" in seiner Bestenliste führte. Heute sind dort unter den besten 100 Vollzeit-MBA-Programmen der Welt mit der WHU – Otto Beisheim School of Management und Mannheim zwei deutsche Anbieter vertreten.

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Rankings sind richtungsweisend

Die Ranglisten sind bedeutend, weil internationale Bewerber sich nach ihnen richten und sie auch Maßstab sind, um gute Professoren und Dozenten zu gewinnen. Den deutschen MBA-Anbietern wurde lange vorgeworfen, dass sie international keine Bedeutung hätten. Da das praxisnahe Managementstudium hierzulande keine Tradition hat und viele Programme erst Anfang bis Mitte des Jahrtausends auf den Markt kamen, taten sich die Hochschulen lange schwer.

Um in die wichtigen Ranglisten aufgenommen zu werden, müssen die Unis einige Kriterien erfüllen. Über einige Jahre müssen sie mindestens 30 Studenten je Klasse ausbilden, die Programme müssen sich zudem einige Jahre am Markt bewährt haben. Bisher waren die MBA-Studiengänge in Deutschland meist zu klein und zu jung, um aufgenommen zu werden. Bisher

Dieser Artikel ist erschienen am 29.11.2012
 

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