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Eheschließung
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Hochschul-Allianz

Ja, ich will – mehr Studenten!

Stefani Hergert
Hochschulen in Kanada und in Asien werben zusammen für ihren Standort.
Gemeinsam sind sie stärker. Das haben nicht nur kanadische Anbieter des Managementstudiums Master of Business Administration (MBA) erkannt, sondern zuvor auch schon die Asiaten.

In Kanada sind es – laut eigener Aussage – die sechs besten Wirtschaftshochschulen, die sich zu einer Allianz zusammengeschlossen haben, in Asien die vier besten. Zusammen hoffen sie, mehr Kandidaten für ein Studium vor Ort zu begeistern.

Kanada steht noch immer im Schatten der amerikanischen Konkurrenz – auch wenn es hier einige Anbieter gibt, die in den international wichtigen Ranglisten weit vorne mitspielen. Diese sechs gehören zur kanadischen Allianz: Desautels, Ivey, Queen's, Rotman, Sauder, and Schulich.

Deutsche Zurückhaltung

In Asien sind zwar sowohl die Wirtschaft als auch die Zahl der Wirtschaftshochschulen rasant gewachsen, doch gerade deutsche Bewerber halten sich noch zurück. Das liegt auch daran, dass die asiatischen MBA-Anbieter erst ein eigenes Profil entwickeln.

"Früher waren 80 Prozent der verwendeten Fallstudien aus dem Westen", sagt Nick Soriano, Marketingdirektor der Nanyang Business School, die neben der CEIBS in Schanghai, der HKUST in Hongkong und der Indian School of Business zum Viererbund gehört. "Jetzt ist es nur noch die Hälfte." Die Zahl der deutschen Studenten ist aber überschaubar, an der CEIBS etwa sind es fünf der 200 Studenten.
Dieser Artikel ist erschienen am 21.03.2013
 

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