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MBA de luxe
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Luxusmaster

Im Prunk zuhause

Teil 3: Junge Forschung


Die gesamte Forschung zur Branche ist jung, Zentren im deutschsprachigen Raum sind erst im Entstehen – etwa an der Uni in Hannover, WHU - Otto Beisheim School of Management, Schweizer Fachhochschulen oder der Universität St. Gallen.

Dort gibt es bisher auch nur ein Luxus-Seminar in einem Masterprogramm für Marketing, initiiert und unterrichtet von Roland-Berger-Beratern. Nicht irgendwelche Berater: Martin Wittig, bis Mai Roland-Berger-Chef, kam im September 2012 zur ersten Auflage.

Ähnlich prominent sind die Gastredner an der Managementhochschule WHU, die seit 2012 in einem Studiengang für erfahrene Führungskräfte eine Vorlesung zur Branche anbietet: Montblanc-Deutschlandchef Thomas Schnädter und Valentin von Arnim, Geschäftsführer des Modelabels Iris von Arnim plauderten schon dort.

Muss man Luxus wirklich lehren?

Die Kurse zarte Pflänzchen zu nennen, wäre noch übertrieben. Richtige Module bieten die MBS und die Uni Bochum – aber nur im Master für den Nachwuchs.

Einen eigenen Studiengang zur Luxusbranche kann sich sowohl der WHU-Marketingprofessor Martin Fassnacht als auch Dozentin Herhoffer gut vorstellen, die Munich Business School arbeite daran. Die Frage ist nur: Braucht es das wirklich?

 

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