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MBA de luxe
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Luxusmaster

Im Prunk zuhause

Teil 2: Das Who is Who der Branche als Partner


Wer an französischen Hochschulen nach einem Luxusmaster fragt, wird vielerorts ein energisches "Oui" ernten. Etwa an der französischen Essec Business School, einer Managementhochschule im Status der Grandes Ècoles, der Elite-unis des Landes.

Für Aufsehen sorgte sie 1995, als sie den ersten Master of Business Administration (MBA) für das Management internationaler Luxusmarken etablierte.

Die Liste der Partnerunternehmen des 38.000 Euro teuren Managementstudiums für alle mit ein paar Jahren Berufserfahrung ist nicht weniger als eine Branchenübersicht.

Kaum Nachfrage für Weiterbildung in Deutschland

Die französischen Hochschulen haben auch etabliert, wofür es in Deutschland bisher kaum Nachfrage gibt: kurze Weiterbildungskurse für Manager aus der Branche. Essec und Konkurrent HEC aus Paris etwa bieten mehrtägige Seminare an, viele mit Fokus auf Asien. Die Munich Business School tut sich damit schwer.

"Wir haben versucht, einen Weiterbildungskurs an sieben Wochenenden zu etablieren. Die Branche hat das aber noch nicht angenommen, viele Personaler haben mir gesagt, das brauche bei ihnen keiner", sagt Dozentin Herhoffer. Sie glaubt aber, dass es eher an den Kosten liegt.

 

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