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MBA-Vokabular

GMAT, GRE und AACSB

Stefani Hergert
MBA-Interessenten stoßen schnell auf Anglizismen und Buchstabensalat. Welche Abkürzungen die Bewerber kennen sollten, und welche Bedeutung sich dahinter verbirgt - das Handelsblatt gibt einen Überblick.
Dean, GMAT, GRE: MBA-Interessierte sollten diese Begriffe kennenFoto: © KMC - Fotolia.com
AACSB 
Die amerikanische Organisation The Association to Advance Collegiate Schools kürzt sich so ab. Sie ist ein Hochschulverband, in dem Wirtschaftsfakultäten und -hochschulen Mitglied werden können. Bekannt ist sie als Prüfer von Wirtschaftshochschulen, der eines der drei international wichtigen Gütesiegel vergibt.
Amba
 
Die britische Association of MBAs ist die zweite der drei international maßgeblichen Akkreditierer. Sie vergibt ihr Gütesiegel allerdings nicht für Fakultäten oder die ganze Hochschule, sondern nur für einzelne Studiengänge.

Die besten Jobs von allen

Assignments 
Meist in Kleingruppen bearbeiten die MBA-Teilnehmer eine Fallstudie oder eine Aufgabe. Ihr Ergebnis geben sie in Form einer Studienarbeit ab.
Business Schools 
In den USA sind sie die Wirtschaftsfakultäten der Universitäten, auch in einigen europäischen Ländern hat sich der Name dafür etabliert. Es gibt aber auch Managementschulen, die reine Weiterbildungszentren sind, allerdings auf universitärem Niveau. Die Schulen haben nicht nur Studenten, sondern auch Kunden – Teilnehmer in den kurzen Weiterbildungsprogrammen für Manager und Firmen, die sich eigene Programme kreieren lassen.
Case Study 
Sie wurden in Harvard erfunden als praxisnahe Übung für die Studenten. Sie schildern auf zehn bis 20 Seiten eine reale Herausforderung eines Unternehmens, enthalten das Problem, die Firmengeschichte sowie Kennzahlen und Daten zur wirtschaftlichen Situation. In der Krise oft gescholten, da sie nach Meinung von Kritikern viel zu stark vereinfachen und am Berufsalltag der Manager vorbeigehen, die sie bearbeiten.
Core Courses 
In den meisten MBA-Programmen gibt es diese Pflichtkurse, die alle Studenten belegen müssen. Hinzu kommen Wahlpflichtkurse, mit denen die Teilnehmer meist zum Ende des Studiums einen Schwerpunkt setzen. 
Dean 
Der Leiter einer Business School ist der Dekan, im Englischen Dean. Im Gegensatz zu seinen deutschen Namensvetter an den Universitäten hat er nicht nur die akademische, sondern auch die Hoheit über die Finanzen und die wirtschaftliche Entwicklung der Schule. Das ist vergleichbar mit einem Firmenchef.
 

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