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Erasmus-Programm
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Auslands-Aufenthalte

Geht Erasmus das Geld aus?

Marcel Berndt, wiwo.de
Die Mittel des EU-Studentenaustauschprogramms Erasmus werden dem Ansturm der Studenten nicht gerecht – vor allem Deutsche haben bisher profitiert. Während die EU über ihren Haushalt verhandelt, fordern über 100 Prominente in einem offenen Brief eine ausreichende Finanzierung des Projekts.
Es ist ein Aushängeschild der Europäischen Union. Doch nun geht dem erfolgreichen Studentenaustausch-Programm "Erasmus" das Geld aus. Und das zum 25-jährigen Bestehen. Die bis Ende 2013 vorgesehenen Mittel reichen nicht aus, um das Programm bis dahin weiter zu führen.

Das ist mit ein Grund, warum die EU-Kommission und die Finanzminister der Mitgliedsstaaten derzeit in Brüssel um den EU-Haushalt ringen. Es geht einerseits um den Haushalt 2013, andererseits um eine ungewöhnlich hohe Mittelaufstockung für dieses Jahr. Der von EU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski beantragte Nachtragshaushalt beträgt neun Milliarden Euro. "Kein einziger Euro davon geht nach Brüssel", verteidigte der polnische Kommissar seinen Vorschlag, der noch von den Mitgliedstaaten gebilligt werden muss.

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Engpass kommt nicht überraschend

Neben dem Erasmus-Programm wird das meiste Geld des Nachtragshaushalts im Kohäsionsfonds benötigt, der ärmere Regionen unterstützt. "Es war absehbar, dass der Engpass kommt", sagte Lewandowski. Die Kommission gibt den EU-Staaten schon länger die Schuld an den Finanznöten. Wenn die Mitgliedsstaaten die EU direkt besser ausstatten würden, müsste es am Ende keine Nachverhandlungen geben.

So hatte die Kommission ursprünglich für dieses Jahr ein Plus von fünf Prozent gefordert. Die Finanzminister haben jedoch nur ein 1,86 Prozent größeres Budget von 129 Milliarden Euro gewährt. Ähnlich sehen die unterschiedlichen Positionen für den kommenden Haushalt 2013 aus.

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