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QS by S.Oliver Campus Contest

Erst das Konzept, dann das Konzert

Sara Kammler
Acht Hochschulteams präsentierten beim QS by S.Oliver Campus Contest ihr Konzept für ein Konzert-Event. Die vier Besten von ihnen dürfen noch weiter auf den Sieg hoffen
Wer das Konzert veranstalten darf, steht ab Mai festFoto: © nicolas dormont - Fotolia.com
Der Stress der letzten Wochen, die 15-Stunden-Tage und die doppelte Belastung haben sich gelohnt: Das Team "Kufstyler" von der Fachhochschule Kufstein Tirol ist eines von vier Siegerteams der Pitchtage des QS by S.Oliver Campus Contests 2008. Bei dem Wettbewerb müssen Studenten ein Konzept für ein Konzert-Event ausarbeiten, einschließlich aller Planungen fürs Marketing und der Budgetkalkulation."Wir waren überwältigt von der Nachricht, dass wir zu den Siegern gehören", sagt Kufstyler Christian Lohmeier. Sein Team ist das einzige aus Österreich, das es ins Finale nach Rottendorf geschafft hat. Dort, in der Firmenzentrale nahe Würzburg, mussten acht verbliebene Teams ihre Konzepte präsentieren. Der 24-jährige Lohmeier stellte die Ideen seiner Gruppe zusammen mit seinen Kollegen Daniel Drach, 25, und Sina Köstler, 22, vor. "Für uns war der Pitch eine sehr wichtige Erfahrung, da es die erste richtige Situation war dafür, wie es in unserem späteren Beruf aussehen wird", sagt Lohmeier. Sie hätten "viel gelernt - auch, sich den Fragen einer Jury zu stellen". Nun zählen sie zu den vier auserwählten Teams, die ihr Konzert Ende April mit einem Budget von je 30 000 Euro realisieren dürfen.

Die besten Jobs von allen

Die Modefirma S.Oliver führt den Wettbewerb zum zweiten Mal durch. "Wir hatten 68 Anmeldungen, was ein sehr gutes Ergebnis ist", sagt Christian Blanck, Marketingleiter des Unternehmens. Siegreich waren neben dem Team "Kufstyler" auch "Wattenstaff" aus Emden, "MTP-Saarbrücken" und "Alles Echt!" aus Frankfurt. In der Jury saßen Vertreter von S.Oliver, Vodafone und Sony Ericsson sowie der beiden Medienpartner Junge Karriere und StudiVZ."Wir haben die richtigen Teams gefunden, die Jury war sich zu 100 Prozent einig darüber, wer die Gewinner sind", sagt Blanck. Entscheidend war nicht nur das Konzept, sondern auch der persönliche Eindruck der Teams. Vor allem Teamstärke sei wichtig, sagt Blanck, da die Mitglieder in den nächsten Monaten so viel zusammenarbeiten würden, dass ein kurzer Lagerkoller wahrscheinlich ist. Insgesamt seien die Konzepte zwar nicht auf dem Vorjahresniveau gewesen, aber das habe Blanck angesichts der großen Zahl der Teilnehmer nicht gewundert. "Die Gewinner haben vor allem durch innovative Ideen beeindruckt, die auf ihren Standort zugeschnitten sind", sagt Blanck.
 

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