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Aufstocken des Studiums
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Neue Studiengänge

Eine Hochschule stockt auf

Teil 2: Forschung mit inbegriffen


68 dieser Vollzeitstudiengänge gibt es laut dem Compass in Deutschland. ESMT-Konkurrenten wie die "WHU - Otto Beisheim School of Management" bei Koblenz, die "HHL - Leipzig Graduate School of Management" oder die Universität Mannheim gehören dazu.

Viele Deutsche wollten einen Master direkt nach dem Studium machen, begründet Zoltán Antal-Mokos, Professor der ESMT und dort für die Studiengänge verantwortlich, die Einführung.

Ungewohnt hoher Praxisanteil

Wie die meisten Managementmaster soll das 25.000 Euro teure, noch nicht akkreditierte Programm an der ESMT zwei Jahre dauern. Ungewöhnlich ist der hohe Praxisanteil. Elf Monate lang sind die Studenten Vollzeit an der Hochschule, zwei Monate arbeiten sie an einem Projekt, vier Monate sind für "angewandte Forschung in einem der Partnerunternehmen oder einem Forschungsprojekt" der Hochschule reserviert, wie es in einer noch unveröffentlichten Mitteilung der ESMT heißt.

Bis zu sechs Monate Praktikum kommen hinzu, einige der Gründerfirmen haben Plätze zugesichert. Antal-Mokos betont aber: "Das sechsmonatige Praktikum können die Studenten bei einem Unternehmen ihrer Wahl absolvieren, es müssen nicht die Gründungsunternehmen der ESMT sein. Das ist kein geschlossener Club."

Ähnlichkeiten mit der Diplomstruktur

In der Zeit sollen die Studenten Einblick in die Branche und das Unternehmen bekommen – und vielleicht auch das erste Jobangebot. "Viele Unternehmen in Deutschland wissen sehr genau, wo sie Masterabsolventen einsetzen können. Der Master ähnelt mehr der bereits bekannten Diplomstruktur", sagt Antal-Mokos.

Immer wieder ist aus der Branche zu hören, dass das beim MBA hierzulande anders ist.

Dieser Artikel ist erschienen am 27.08.2013
 

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