Zusatzqualifikation

EBS integriert Analystenausbildung

Stefani Hergert
Hierzulande ist das internationale Finanzanalysten-Diplom bei den Absolventen noch wenig bekannt, die Zahl der Prüflinge wächst aber, in diesem Jahr um elf Prozent gegenüber 2009. Wie alle CFA-Kandidaten schreiben sich die Studenten direkt beim CFA Institute ein und legen die Prüfungen in Frankfurt am Main oder München ab. Die Prüfungen der weiteren Stufen können sie dann berufsbegleitend nach dem Studienabschluss ablegen, der Titel CFA wird verliehen, wenn sie mindestens vier Jahre Berufserfahrung im Investmentbereich haben.Geplant ist, dass die Studenten einmal alle drei Stufen während ihres Bachelor- und Masterstudiums absolvieren, die drei Prüfungen schon während dieser Zeit ablegen und den CFA-Titel dann nach vierjähriger Berufserfahrung tragen dürfen. Dann kann man sich an der EBS auch Stipendien für die insgesamt 2000 Euro teure Zusatzausbildung vorstellen. Von den 80 Studenten, die sich in jedem Jahr für den BWL-Bachelor mit der Finance-Spezialisierung einschreiben, wird nach EBS-Schätzungen einmal die Hälfte den CFA nebenbei absolvieren.In Europa kooperiert das CFA Institute mit den besten Hochschulen: die HEC und Essec in Paris sind dabei, die Schweizer Universitäten in Lausanne und St. Gallen oder auch die britische London Business School und die Oxford University. In Deutschland arbeiteten bisher die Frankfurt School of Finance and Management und das CFA Institute bei den Vorbereitungskursen für die ersten beiden Stufen des Zusatzdiploms zusammen. Mannheim und die EBS sind nun die ersten Universitäten, die diese Zusatzausbildung in die Lehrpläne integrieren.Das könnten bald noch mehr Hochschulen in Deutschland anbieten: „Wir sprechen auch mit anderen Universitäten“, sagt Bareit.  Es gebe momentan einen „heißen Kandidaten“.Lesen Sie mehr zum Thema "EBS":EBS erhält eine neue Politik-Fakultät
Dieser Artikel ist erschienen am 09.07.2010

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