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MBA Überblick

Die führenden Business Schools

Teil 9: Studenten aus 30 Nationen


Foto: Warwick Business School

Warwick Business School

Gründungsjahr: 1967
Studenten: 8000
Gebühren MBA: 29.423 Euro

Die besten Jobs von allen


Als Wirtschafts-Volluniversität bietet die Warwick Business School die gesamte Programmpalette von Undergraduate- und Postgraduate-Studiengängen bis hin zu einem eigenen Promotionsprogramm an. Warwick ist eine der forschungsstärksten britischen Hochschulen. Neben dem eigenen zwölfmonatigen Vollzeit-MBA gibt es auch ein Fernstudium und einen „Warwick Global Energy MBA“. Das Vollzeitprogramm kostet vergleichsweise günstige 30.000 Euro. Studenten aus 30 Nationen nehmen derzeit an dem Programm teil. Zwar fiel das Vollzeitprogramm im Ranking der Financial Times in den vergangenen zwei Jahren um 19 Plätze, dennoch zählt Warwick noch immer zu den führenden Adressen im europäischen MBA-Geschäft.

Australian School of Business (University New South Wales)

Gründungsjahr: 1977
Studenten: ca. 8 000
Gebühren MBA: 50.400 Euro

Die noch relativ junge Schule ging 2007 aus dem Zusammenschluss der Wirtschaftsfakultät der Universität New South Wales und der Australian Graduate School of Management (AGSM) hervor. Vier Jahre später zählt sie zu den Top 50 Business Schools der Welt und gilt als führend in Australien. Die Schule bietet MBA- und Executive MBA-Programme an und ist wichtiger Anlaufpunkt für Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum. Daneben kann die Australian School of Business auch mit ihrem Standort punkten. Sie ist sowohl nah am Finanzzentrum Sydneys als auch am beliebten Strand Boni Beach. Das Gebäude ist wie die Schule in vielen Bereichen auf dem neuesten Stand. Gut für Studenten: Jedes Jahr werden etwa 180 Preise und Stipendien verliehen.

China Europe International Business School (Ceibs)

Gründungsjahr: 1994
Studenten: k.A.
Gebühren MBA: 34.700 Euro

In China gilt Schanghai als Vorreiter für neue Trends. Kein Wunder, dass sich hier die wichtigste internationale Managementschule des Landes befindet: die China Europe International Business School (Ceibs). 1994 als europäisch-chinesisches Gemeinschaftsprojekt gegründet, hat sie einen rasanten Aufstieg hinter sich. 2004 war sie die erste Schule auf dem chinesischen Festland, die die wichtige Equis-Akkreditierung erhielt, 2009 folgte das Gütesiegel der US-Organisation AACSB. Die Ceibs verspricht einen MBA auf internationalem Niveau, aber mit chinesischem Blickwinkel. Zu den Absolventen gehören Jonathan Lu, der Chef der größten Internet-Handelsplattform Alibaba, oder Jin Zhiguo, Präsident des Brauerei-Konzerns Tsingtau. (fmk/shr)



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Hong Kong UST Business School

Gründungsjahr: 1991
Studenten: 3500
Gebühren MBA: 46.800 Euro

Der Standort Hongkong, die ehemalige britische Kolonie, spiegelt sich im Partnernetzwerk der HKUST Business School wider, die mit über 100 Institutionen vor allem in Fernost und in den USA zusammenarbeitet. Die MBA-Schule hat einen Schwerpunkt auf Finanzmanagement, aber kaum Teilnehmer aus Hongkong selbst. Je ungefähr ein Viertel stammen aus Festlandchina, dem restlichen Asien, Nordamerika und Europa. Die Studenten sind vergleichsweise jung. (fmk)

Indian Institute of Management, Ahmedabad (IIMA)

Gründungsjahr: 1961
Studenten: ca. 800 jährlich
Gebühren MBA: 19.000 Euro

Das Institut im Wirtschaftszentrum des indischen Bundesstaates Gujarat im Nordwesten des Landes gehört heute zu den fünf am besten bewerteten Business Schools in der Asien-Pazifik-Region. Im MBA-Ranking der Financial Times steht das Institut aktuell auf Platz elf. Im Alumni-Netzwerk sind rund 30 000 Absolventen organisiert. In einem Austauschprogramm haben Studenten namhafter deutscher MBA-Programme die Möglichkeit, für ein Semester in Ahmedabad zu studieren. Dazu gehören die European Business School, die Universitäten Leipzig, Köln, Mannheim und Pforzheim sowie die WHU – Otto Beisheim School in Koblenz. Zu den bekanntesten Alumni gehört Som Mittal, Präsident des indischen IT-Riesen Nasscom. (Stefan Mauer)

 

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