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MBA Überblick

Die führenden Business Schools

Teil 7: Von der Idee direkt zur Umsetzung


Foto:  Imperial College London/Christian Richters

Imperial College Business School

Gründungsjahr: 2004
Studenten: 13.400 (Uni)
Gebühren MBA: 40.570 Euro

Die besten Jobs von allen


Ein guter Unternehmensgründer: Die am Imperial College erdachten Ideen werden an der Business School direkt vor Ort oft schnell in erfolgreiche Start-ups umgesetzt. Die Nähe zu den einzelnen Disziplinen des Imperial College sieht die Business School als besonderen Vorteil, da die Zusammenarbeit helfen könne, große gesellschaftliche Fragen zu beantworten. Neben Vollzeit-MBA und EMBA-Programmen ist auch ein Fernstudium im Angebot. Imperial gilt als eine der führenden technischen Hochschulen Europas. Einer der Ehemaligen der Business School ist der Banker Kostas Mitropoulos. Er war Chef des Investmentbankings der EFG Eurobank und ist heute Chef der griechischen Privatisierungsbehörde, die zur Senkung der Schulden Staatseigentum veräußern soll.

Institut Européen d’Administration des Affaires (Insead)

Gründungsjahr: 1957
Studenten MBA: 1 000
Gebühren MBA: 65.800 Euro

Besser als an der Hochschule aus dem französischen Fontainebleau geht es in Europa kaum. Das Institut Européen d’Administration des Affaires gehört in den Rankings schon seit langem zu den Top 5 Business Schools auf dem Kontinent. Das auch, weil die Franzosen ungewöhnlich international aufgestellt sind – und zwar nicht nur, weil hier Studenten aus 36 Nationen studieren. Neben dem Stamm-Campus gibt es Standorte in Singapur und Abu Dhabi. Zudem kooperieren die Franzosen mit der US-Schule Wharton und der chinesischen Tsinghua. Die Franzosen sind für eilige Nachwuchsmanager interessant: Das Vollzeitprogramm lässt sich in zehn Monaten absolvieren. Am Insead haben auch Publizist Florian Langenscheidt und Siemens Einkaufschefin Barbara Kux ihren MBA gemacht.

Lancaster University Management School

Gründungsjahr: 1964
Studenten: 3499
Gebühren MBA: 41.080 Euro

Ein Komplettanbieter mit Hang zur Exzellenz sitzt im Nordwesten Englands. Denn die private Hochschule ist eine Volluniversität, die mit ihren mehr als hundert Professoren und Dozenten die gesamte Produktpalette vom Wirtschafts-Erststudium (undergraduate) über MBA- und Master-of-Science-Programme bis zum Promotionsstudium anbietet. Mit etwa 28 000 Euro Studiengebühren ist das einjährige MBA-Programm vergleichsweise preisgünstig. Was für Teilnehmer, die auf Inhalte schielen, noch anziehend ist: Die Lancaster University gilt als äußerst forschungsstark. Etwa 90 Studenten gehören einem Jahrgang an. Neben den üblichen Seminaren absolvieren die Teilnehmer während des Studiums drei Unternehmensaufenthalte.



Die besten Jobs von allen

London Business School

Gründungsjahr: 1964
Studenten MBA: 410
Gebühren MBA: 94.000 Euro

Im Herzen der britischen Hauptstadt liegt die wohl angesagteste Business School Europas. Die LBS residiert am vornehmen Regent's Park. Ihre Stärken: Finanzwirtschaft und strategisches Management. Beim Vollzeit-MBA können die etwa 300 Studierenden zwischen einer Dauer von 15 bis 21 Monaten wählen. Zusammen mit der Columbia Business School bietet die LBS auch einen „EMBA-Global“ an. Der normale MBA in London kostet 60.000 Euro.

Manchester Business School

Gründungsjahr: 1918
Studenten: 3500
Gebühren MBA: 42.300 Euro

Die größte Business School Großbritanniens liegt in Manchester. Die Manchester Business School wurde zwar Mitte der 1960er-Jahre etwa zeitgleich mit der London Business School gegründet. Deren Ansehen und Internationalität hat sie aber nie erreicht, dafür ist sie den Londonern aber in Sachen Größe entwachsen. Besonders stolz ist man in der alten Arbeiterstadt im Norden Englands auf die hier entwickelte „Manchester-Methode“ projektbasierten praxisnahen Lernens. Der Vollzeit-MBA dauert 18 Monate und kostet derzeit etwa 42.000 Euro. Daneben gibt es einen berufsbegleitenden Teilzeit „Global MBA“. Die MBS ist zudem eine Volluniversität, die auch grundständige Studiengänge und ein PhD-Programm anbietet.

 

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