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MBA Überblick

Die führenden Business Schools

Teil 6: Französische Elitehochschule


Foto: Essec

Essec Business School

Gründungsjahr: 1907
Studenten: 5200
Gebühren MBA: 45.000 Euro

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Die französische „École supérieure des sciences économiques et commerciales“ wurde 1973 in den Pariser Vorort Cergy-Pontoise verlagert. Traditionell kämpft die Essec mit der HEC und der Insead um den Ruf der besten französischen Elitehochschule. Um auch in den Wachstumsmärkten präsent zu sein, kam 2006 ein weiterer Campus in Singapur dazu. Die Schule ist bekannt für ihre harten Eingangsprüfungen. Weil sie keine Berufserfahrung voraussetzt, sind die Studenten im Vergleich zu anderen Business Schools jung. Die Essec kann sich mit einer langen Liste internationaler Vorstandsvorsitzender und Manager schmücken. Darunter Goldman-Sachs-Direktor Jean-Luc Biamonti oder der Kopf der Eigentümerfamilie von Peugeot Citroën, Thierry Peugeot. 

Hautes Études Commerciales (HEC) Paris

Gründungsjahr: 1881
Studenten: 3500
Gebühren MBA: 45.000 Euro

Die Eliteschule, die von der französischen Industrie- und Handelskammer finanziert wird, gilt derzeit als das Nonplusultra unter den französischen Wirtschaftshochschulen. Die HEC hatte in diesem Jahr doppelten Grund zu feiern: Die Gründung der Schule jährte sich zum 130. Mal und ihr Executive Education Programm wurde erstmals in einem Ranking als das beste der Welt ausgezeichnet. Derzeit wirbt die HEC Paris für Doppelabschlüsse – etwa mit der New Yorker Stern School of Business oder der London School of Economics and Political Science. Die Pariser sind für ihr berüchtigtes Auswahlverfahren bekannt. HEC-Studenten können neben dem englischen Programm auch ein bilinguales in Englisch und Französisch wählen.

Instituto de Empresa (IE) Business School

Gründungsjahr: 1973
Studenten: 7500
Gebühren MBA: 58.200 Euro

Anders als die beiden anderen großen spanischen Business Schools hat das IE keinen religiösen Hintergrund und ist nicht an eine Universität angegliedert. In Madrids Finanzzentrum gelegen, gilt sie als besonders unternehmensnah. Das Angebot umfasst neben einem Vollzeit-, einem internationalen Executive MBA und einem Doktorandenprogramm auch das 15-monatige Fernstudium „Global MBA online“. Treffen dieses Masterkurses finden in Städten weltweit statt.



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Iese Business School

Gründungsjahr: 1958
Studenten: 1700
Gebühren MBA: 70.700 Euro

Sie gilt als beste Business School Spaniens. Das Instituto de Estudios Superiores de la Empresa mit Sitz in Barcelona, Madrid und New York. Gleichzeitig wird sie kritisch betrachtet, da sie von der umstrittenen katholischen Organisation Opus Dei gegründet wurde und noch kontrolliert wird. Sie arbeitet seit 1964 eng mit der Harvard Business School zusammen und ist die erste europäische Hochschule, die ein Executive-Programm eingeführt hat. Das Vollzeit-Programm der Schule setzt sehr stark auf die umstrittenen Fallstudien. In Deutschland unterhält sie eine Dependance in München. Zu den Absolventen gehören der langjährige Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Juan Antonio Samaranch, und Ex-Henkel-Vorstandsmitglied Alois Lindner.

Institute for Management Development (IMD)

Gründungsjahr: 1990
Studenten: 8000
Gebühren MBA: 50.697 Euro

Das Institut in Lausanne, dass sich der Managerweiterbildung verschrieben hat, entstand 1990 aus den Wirtschaftshochschulen IMI und IMEDE. Das IMD bietet einen elfmonatigen MBA mit gerade einmal 90 Teilnehmern und einen flexiblen Executive MBA an. Schwerpunkt aber ist die Weiterbildung von Managern in kurzen Seminaren sowie Unternehmensprogramme. Bekannteste Deutsche, die hier studiert hat ist BMW-Großaktionärin Susanne Klatten.

 

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