Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche
MBA Überblick

Die führenden Business Schools

Teil 4: Finanzexperte werden nahe der Wall Street

 
Foto: Stern School

Stern School of Business (NYU)

Gründungsjahr: 1900
Studenten: ca. 5400
Gebühren MBA: 67.352 Euro

Die besten Jobs von allen


In Nachbarschaft zur Wall Street gibt es neben der Columbia Business School eine weitere Top-Adresse – die Stern School. Wie Columbia setzt auch sie vor allem auf Finanzthemen. Neben Kooperationen mit asiatischen und europäischen Schulen, hat die Stern School in den vergangenen Jahren eigene Zweigstellen in Abu Dhabi und Schanghai gegründet. Der wohl prominenteste Absolvent der Schule ist Alan Greenspan, der langjährige Chef der amerikanischen Notenbank. (jpe) 

Tepper School of Business (Carnegie Mellon)

Gründungsjahr: 1949
Studenten: ca. 1300
Gebühren MBA: 72.900 Euro

Die Tepper School, die an die Pittsburgher Carnegie Mellon University angegliedert ist, gehört zwar nicht zur absoluten Weltspitze der Business Schools, ist aber im Bereich High-Tech und Informationstechnologie sehr weit vorne. Sehen lassen kann sich die Liste der Dozenten: Die Tepper School hat insgesamt sieben Nobelpreisträger hervorgebracht, darunter Robert Lucas Jr und Herbert Simon. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Konkurrenten setzt Tepper in der Lehre nicht in erster Linie auf die Fallstudien-Methode, sondern auf strategisch angelegte Modelle, die universeller anwendbar sein sollen. Einen Schub erhielt Tepper 2004 durch die 55-Millionen Spende ihres Absolventen David A. Tepper, der auch Namensgeber ist. (jpe)

Tuck School of Business (Dartmouth)

Gründungsjahr: 1900
Studenten: ca. 500
Gebühren MBA: 72.200 Euro

Wer eine Top-Ausbildung, kombiniert mit familiärem Flair und fast ländlicher Idylle sucht, der ist an der Tuck School richtig. Die Hochschule, die für sich in Anspruch nehmen kann, den ersten Master im Bereich Wirtschaft vergeben zu haben, bietet ausschließlich den Vollzeit-MBA an und nimmt gerade einmal 250 Studenten pro Jahr auf. Wer einen Platz ergattert, darf sich sicher sein, dass er wenig abgelenkt wird. Der Campus liegt im Städtchen Hanover im Bundesstaat New Hampshire. Die Absolventen schwärmen von der familiären Atmosphäre und dem engen Kontakt zu den Professoren. Unterschätzen sollte man die Schule wegen ihres provinziellen Anstrichs nicht. Unter anderem der Ex- Pepsi-CEO Christopher Sinclair hat einen Tuck-MBA gemacht. (jpe)



Die besten Jobs von allen



Wharton School (Pennsylvania)

Gründungsjahr: 1881
Studenten MBA: ca. 859
Gebühren MBA: 125.000 Euro

Im Kampf um den Titel der weltweit besten Business School hat die traditionsreiche Wharton School ein gehöriges Wort mitzureden. Allein ihre Größe ragt heraus: Über 750 Dozenten sorgen für ein Top-Lehrangebot: Die knapp 1700 MBA-Studenten können aus über 200 Wahlkursen wählen. Um auch in den Wachstumsmärkten vertreten zu sein, kooperiert Wharton unter anderem mit der französischen Insead, die einen Campus in Singapur betreibt. (jpe)  



Yale School of Management

Gründungsjahr: 1976
Studenten: ca. 525
Gebühren MBA: 72 900 Euro

Die Yale Universität ist die drittälteste Hochschule Amerikas, der MBA an der angeschlossen School of Management hat dagegen weit weniger Tradition, ihn gibt es erst seit 25 Jahren. Die Business School in Yale ist ja auch erst 35 Jahre alt.. Trotz des überschaubaren Zeitraums hat sie ein Profil entwickelt, das sich unterscheidet. Yale setzt auf ein Lehrangebot, dass nicht nur auf Laufbahnen in Unternehmen, sondern auch bei Non-Profit-Organisationen und im öffentlichen Sektor vorbereiten soll. Im zweiten Studienjahr können die MBA-Studenten nicht nur zwischen etlichen Wahlkursen entscheiden, sondern auch Seminare an der Yale-University besuchen. Mit ihrem breiteren Ansatz hat die Managementschule Top-Personal in sämtlichen Wirtschaftsbereichen hervorgebracht. (jpe)  

 

Fair Company | Initiative