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MBA Überblick

Die führenden Business Schools

Teil 2: Innovative Führungskräfte in Berkeley


Foto: Haas School

Haas School of Business (Berkeley)

Gründungsjahr: 1898
Studenten: ca. 2340
Gebühren MBA: 70.823 Euro

Durch ihre engen Kontakte zu den Technologieunternehmen im Silicon Valley zieht die Haas School kreativen Nachwuchs aus aller Welt an. Der Fokus auf Erfindungsreichtum zeigt sich auch im Curriculum: Schulleiter Richard Lyons setzt auf ein Konzept, das besonders innovative Führungskräfte hervorbringen soll und hat den Lehrplan um mehrere neue Kurse ergänzt. Wer einen der MBA-Plätze bekommt, steht in einer Reihe mit Absolventen wie Intel-Chef Paul Otellini. (jpe)
Harvard Business School

Gründungsjahr: 1908
Studenten MBA: ca. 935
Gebühren MBA: 123.000 Euro

Sie ist der Inbegriff der Managerausbildung weltweit: Die Bostoner Elitehochschule ist mit ihrer Fallstudien-Pädagogik das Vorbild schlechthin. Gut 350 praxisnahe Fallstudien entwickeln die Dozenten jedes Jahr, 80 Prozent der Fälle die weltweit gelöst werden, stammen nach eigenen Angaben aus Harvard. Auch wenn der Ruf ungebrochen ist - den Titel als beste Business School der Welt können die Amerikaner nicht mehr beanspruchen. In den maßgeblichen Rankings sind Konkurrenten vorbeigezogen. Die Absolventenliste liest sich wie das Who is Who Amerikas, der Fokus liegt auch auf den USA: Ex-Präsident Georg W. Bush jun., Ex-Finanzminister Henry Paulson und New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sind nur drei Namen. (jpe) 

Johnson Graduate School of Business (Cornell)

Gründungsjahr: 1946
Studenten: ca. 2450
Gebühren MBA: 72.212 Euro

Klein aber fein: Für nur rund 300 Teilnehmer pro Jahr bietet die Business School ihre MBA-Ausbildung an. Die Studenten profitieren von der Anbindung an die renommierte Cornell University. Was die Business School von vielen anderen unterscheidet ist ihre beschauliche Lage im Studentenstädtchen Ithaka. Mit dem Auto dauert die Fahrt in die nächstgelegene Metropole New York fünf Stunden. Bei deutschen Bewerbern steht die Johnson Graduate nicht sehr hoch im Kurs. (jpe)



Die besten Jobs von allen



Kellogg School of Management (Northwestern)

Gründungsjahr: 1851
Studenten: ca. 1160
Gebühren MBA: 72.900 Euro

Wer Business Schools vorwirft, Einzelkämpfer hervorzubringen, der sollte sich an der Kellogg School of Management umsehen: Statt auf Ellenbogen setzt die Schule aus Illinois auf Teamwork und die Idee, dass Unternehmen und Organisationen nur dann positiv verändert werden können, wenn alle an einem Strang ziehen. Trotz oder gerade wegen dieses Ansatzes schafft es die Schule aus dem Nordwesten regelmäßig unter die besten im Land und in der Welt. Besonders anziehend ist der Kellogg-MBA für Studenten mit Marketing-Schwerpunkt und internationaler Ausrichtung: Ihren Executive-MBA bietet die Schule unter anderem in Kooperation mit Business Schools in Hongkong und Tel Aviv sowie der deutschen WHU - Otto Beisheim School in Vallendar an. (jpe)

MIT Sloan School of Management

Gründungsjahr: 1914
Studenten: ca. 1350 Gebühren
MBA: 72.200 Euro

Für Erfinder und Tüftler gibt es wohl keine bessere Adresse als das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Etwas in Vergessenheit gerät da, dass die angegliederte Sloan School eine praxisnahe Managementausbildung anbietet, die ebenfalls zur Weltspitze gehört. Am Charles River in Cambridge können ambitionierte Studenten neben gewöhnlichen MBA-Programmen auch Studiengänge wählen, die Management und Ingenieurkenntnisse verbinden. Auf Top-Forscher hat die Sloan School eine immense Anziehungskraft. Zahlreiche Nobelpreisträger wie Robert Solow und Paul Samuelson unterrichteten an der Business School, sie brachte Absolventen wie den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan oder den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hervor. (jpe)

 

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