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Aufbau neuer Partner-Hochschulen im AuslandInternationalisierung bedeutet für viele Hochschulen auch, gemeinsame Studiengänge mit Partnern im Ausland aufzusetzen und dafür teilweise Doppelabschlüsse zu vergeben. Da zieht die FH Lübeck einen Studiengang mit einer chinesischen Hochschule hoch oder stellt die Uni Freiburg mit einer Hochschule im argentinischen Buenos Aires ein internationales Masterprogramm in Biomedical Sciences auf die Beine. Teil vieler Programme ist, dass die Studenten auch nach Deutschland kommen.Wer eine Hochschule im Ausland aufbaut, kann in der Anfangsphase vom DAAD rund eine Million Euro Fördermittel pro Jahr bekommen. Bei der geplanten Deutsch-Türkischen Uni, die von mehr als 20 deutschen Hochschulen unterstützt wird, rechnet der DAAD mit drei bis vier Millionen Euro jährlich; die türkische Seite muss wesentlich mehr zahlen. Ziel bei jedem Projekt ist es, dass es sich einmal selbst trägt. Das geht nur über Studiengebühren, die für deutsche Verhältnisse zwar hoch, für das jeweilige Land aber meist allenfalls Durchschnitt sind.Die TU in München, an der inzwischen rund 20 Prozent Ausländer studieren, wirbt Studierende mit einem Büro in Peking und will das Zentrum in Singapur auch dafür nutzen. Wenn deutsche Studenten in den Stadtstaat kommen, sollen sie die Infrastruktur nutzen können. Und schließlich will Herrmann den Standort auch zu einer Plattform für die Wirtschaft entwickeln. Deren Wunsch, die TU möge doch in Südostasien den Nachwuchs ausbilden, mündete überhaupt erst in die Gründungsidee.Vor kurzem hat die TU verkündet, dass sie mit einer Partner-Universität in Singapur ein gemeinsames Doktoranden-Programm (PhD) auflegt. Die Uni hofft auf wissenschaftliche Durchbrüche der Doktoranden, die eine Hälfte der Promotionszeit in München, die andere in Singapur verbringen.Lesen Sie weitere Artikel zum Thema "Studieren im Ausland":Gute Ausbildung: Studieren in BrasilienVernetzung: So studiert die WeltStipendium: Ein Hauch von IndienAuslandspraxis: Fortbildung im Ausland