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Porträt Birte von Schwarzenfeld

Der Name Harvard öffnet Türen

Stefani Hergert
Es sind Geschichten wie diese, die davon zeugen, dass die Harvard Business School (HBS) noch immer die bekannteste und einflussreichste Wirtschaftshochschule der Welt ist. So bekannt, dass sich selbst hochrangige Politiker Zeit für ihre Studenten nehmen.
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Foto: privat

Privataudienz beim libanesischen Ministerpräsidenten

Im Sommer 2009 war die deutsche Harvard-Studentin Birte von Schwarzenfeld mit Kommilitonen im Libanon unterwegs. Das Ehemaligen-Netzwerk der Universität hat auch dort eine Landesgruppe – und die organisierte für von Schwarzenfeld und ihre 20 Mitstudenten mal eben eine Privataudienz beim damaligen Minsterpräsidenten Fuad Siniora.

„Es ist extrem beeindruckend, was man mit dem Namen Harvard erreichen kann“, sagt von Schwarzenfeld. Die 30-jährige Physikerin hatte Anfang 2008 die Qual der Wahl. Gleich fünf Top-Hochschulen in den USA und Europa hätten sie gerne aufgenommen. Nicht nur, weil Testergebnisse und Noten der Unternehmensberaterin sehr gut waren. Als Frau und Naturwissenschaftlerin hat sie ein Profil, das Business Schools suchen.

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An vielen Hochschulen liegt der Frauenanteil in der MBA-Klasse um die 30 Prozent, fast alle würden ihn gerne erhöhen. Von Schwarzenfeld entschied sich für Harvard. „Vor allem wegen des Namens, den kennt man in Deutschland einfach“, sagt sie.

Genereller Management-Ansatz

Außerdem war ihr ein genereller Management-Ansatz wichtig, sie wollte sich nicht in einem Fach wie Marketing oder Finanzierung allzu sehr spezialisieren. Überrascht hat von Schwarzenfeld, die in ihrem Erststudium an der Technischen Universität in Berlin Physik studiert hat, wie verschult der MBA an der HBS ist. „Dort wird einem detailliert gesagt, was man wann lesen muss, welche Kurse man zu welcher Uhrzeit belegen muss. Alles ist durchgeplant“, sagt sie.

 

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