Steuerberater

Mit Zusatztiteln das Profil schärfen

Ulrike Heitze
Den Fachberater der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) gibt es für "Internationales Steuerrecht" und "für Zölle und Verbrauchssteuern". Der Titel darf neben der Berufsbezeichnung geführt werden. Voraussetzung: Ein 120-stündiger Lehrgang, drei bestandene Klausuren, Nachweis von mindestens 30 bearbeiteten Praxisfällen. Bildungsanbieter: zum Beispiel das DWS-Institut der Kammer. Kosten: rund 4 000 Euro.
Infos: www.bstbk.de
Den Fachberater des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV.) für sogenannte "vereinbare Tätigkeiten" gibt es für acht Themen, zum Beispiel "Unternehmensnachfolge" oder "Sanierung und Insolvenzverwaltung". Dieser Verbandstitel darf "nur" nachrangig auf der Visitenkarte geführt werden. Voraussetzung: nahezu baugleich mit dem Fachberater (BStBK). Bildungsanbieter: zum Beispiel das verbandseigene Deutsche Steuerberatungsinstitut; Kosten: ab 3 500 Euro. 
Infos: www.dstv.de
Der US-Abschluss des Certified Public Accountant (CPA) befähigt dazu, in den USA als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zu arbeiten. Ausrichtung auf US-GAAP, IAS/IFRS. Voraussetzung: Bestehen eines Multiple-Choice-Tests; Bildungsanbieter: In Deutschland ist nur Selbststudium möglich, Prüfung kann nur in den USA abgelegt werden. Kosten: rund 4 500 Euro.
Infos: www.gcpas.de
Der britische Abschluss des Chartered Certified Accountant (ACCA) fokussiert auf die internationale Rechnungslegung nach IAS/IFRS. Der Titel darf nur von Mitgliedern des ACCA-Verbandes geführt werden. Voraussetzung: Drei Jahre Berufserfahrung und Bestehen von Multiple-Choice-Tests; Bildungsanbieter: Selbststudium etwa über www.bpp.com. Kosten: ab 3000 Euro.
Infos: www.accaglobal.com
Dieser Artikel ist erschienen am 16.10.2009

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