MBA-Tagebuch

Mark Zuckerberg und Madonna als Vorbilder

Mari Enzensberger
Während am Vormittag die Teams im Wettbewerb zueinander standen, ging es am Nachmittag darum eine Aufgabe zu lösen, die gemeinsame Teamarbeit von 154 Studenten abverlangte. Alle mussten an einem Strang ziehen und so viele Studenten auf einmal zu organisieren war bisher die größte Herausforderung an diesem Tag. Wir hatten drei Stunden Zeit in einem Park ein riesiges Pipeline-System zu bauen. Mit etwas Zeitverzögerung haben wir auch diese Aufgabe erfolgreich gemeistert und hatten zur Belohnung den Abend des Tages zur freien Verfügung um auf eigene Faust Brüssel zu erkunden.Mit einem bunt gemischten Programm haben wir Stadt, Menschen, Unternehmen in Brüssel sowie die Arbeit in der europäischen Union besser kennengelernt. Eine spannende und schöne Metropole, in die sich ein Besuch lohnt und in der man Europa als Einheit wirklich spüren kann.Weltmeisterschaft in Rotterdam 
Neben Beratungs-Projekten und Ausflügen war in den letzten zwei Wochen noch ein ganz anderes Thema groß, die Weltmeisterschaft. Es war ein Höhepunkt die WM in diesem multikulturellen Umfeld zu verfolgen. Jeden Tag gab es eine andere Fangemeinde und so haben wir täglich gemeinsam gefiebert und Daumen gedrückt. Unser Sportclub hat einen Vorlesungssaal organisiert, in dem wir auf großer Leinwand die Nachmittags-Spiele schauen konnten. Während dieser Zeit mussten einige Team-Meetings mit halber Mannschaft klar kommen, was aber bei allen akzeptiert war.
Die Spiele am Abend fanden immer in derselben Bar mit gemeinsamen Spareribs-Essen statt. Auch wenn es generell kulturell zwischen den Nationen im MBA sehr große Unterschiede gibt. Beim Fußball sind alle gleich. Ob Spanier, Deutsche, Holländer oder Uruguayer, alle feiern mit derselben Leidenschaft und Lautstärke. Ich bin froh, dass ich die WM während meines MBA miterleben konnte, denn es war ein besonderes Erlebnis. Allerdings müssen wir Deutsche uns in Rotterdam einen sicheren Ort suchen, falls wir ins Finale kommen.Das dritte Semester steht bevor
Momentan haben wir eine kleine einwöchige Sommerpause, in der wir alle durchatmen können. Viele Stundenten nutzen die Zeit um Städtereisen zu machen oder auch ihre Familien zu besuchen. Nächste Woche beginnt bereits das dritte Semester, in dem wir uns auf das jeweilig gewählte Schwerpunkt-Fach Finanzen, Strategie oder Marketing konzentrieren. Ich bin gespannt auf meinen Strategie-Schwerpunkt.
  • Ratgeber

    Sabbatical – Zeit für Andere(s)

    Sabbatical

    Was wir heutzutage mit dem Begriff Sabbatical oder Sabbatjahr verbinden, wird seit alters her auch so gemeint: aufhören, innehalten. Der Begriff geht auf das hebräische Wort sabbat zurück. Das Sabat-Gebot im Alten Testament fordert, den Acker nach sechs Jahren der Nutzung ein Jahr unbestellt zu lassen, auf dass sich der Boden wieder erhole und seine ursprüngliche Fruchtbarkeit zurückgewinne. Lässt sich ohne weiteres auf unsere Arbeitswelt übertragen: Acker = Mensch und Fruchtbarkeit = Leistungsfähigkeit – Kluges Gebot!

  • Ratgeber

    Bloß nicht auf der Stelle treten: So bringen Weiterbildungsangebote Sie wirklich weiter

    Weiterbildungsangebote

    Lebenslanges Lernen, veränderte Anforderungen am Arbeitsplatz, Weiterkommen, Aufsteigen, Kompetenzen erweitern, Mitreden als Quereinsteiger, Lust auf Neues – Gründe für den Blick in die bunten Werbe-Flyer von Bildungsanbietern gibt es viele.

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