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Kleiderwahl

Das perfekte Outfit für Frauen

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Ein gutes Styling ist für Frauen nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Job wichtig. Linda Scholz berät junge Geschäftsfrauen, wie sie sich im Job richtig kleiden, um ihre Persönlichkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein zu unterstreichen.
Linda Scholz, Beraterin für das Styling von GeschäftsleutenFoto: © Privat
1. Das Outfit der Bewerberin ist beim Bewerbungsgespräch höchst wichtig!
Der Auftritt soll ein visueller Smalltalk sein. Schon mit der Art wie ich mich kleide, zeige ich, dass ich Verantwortung für mich und somit auch andere übernehmen kann. Eine gute Passform hat Priorität.
2. Outfits können auch Charaktereigenschaften suggerieren
Beim Wahl des Outfits ist Vorsicht geboten. Sehr schnell werden „mal eben" Schlüsse aufgrund der Kleidung gezogen. So kann beispielsweise Leinen-Kleidung, da diese gern knittert, schnell Unordentlichkeit vorausgesagt werden. Allzu Verspieltes, Rüschen oder Volants - eben sehr romantische Details - können schnell auf eine Träumerin deuten. Für den ersten Eindruck sollten Sie mit diskretem Stil Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen.

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3. Die Bewerberin kann auf ein Outfit in den Firmenfarben verzichten
Es ist gut zu wissen, wenn es ein Corporate Design gibt. Aber hier ist Vorsicht geboten: Das Gegenüber kann sehr schnell der Meinung sein, Sie gehen davon aus, den Job schon in der Tasche zu haben. Passen Sie sich also nicht gleich beim ersten Mal an, sondern bringen Sie Ihre Kompetenz zum Ausdruck.
4. Keine Unterwäsche zeigen, zu hohe Rockschlitze vermeiden
Für Damen gibt es ein paar Regeln für Kleidungsstücke die man nicht sehen sollte: Unterwäsche, BHs, auch transparente Blusen sind zu vermeiden. Keinerlei Abdrücke sollten auf der Kleidung auf das Darunter hinweisen. Auch zu hohe Rockschlitze werden ungern gesehen.
5. Auch an heißen Sommertagen bleiben die Schultern bedeckt
Wenn es erlaubt ist ohne Blazer zu erscheinen, kann die Bewerberin davon ausgehen, dass das Unternehmen eher casual geführt wird. Sie darf ihr Outfit etwas lockerer gestalten, sollte aber vorzugsweise den Blazer wählen. Der Grund: Durch Nahtführung bringt dieser immer eine schöne Körpersilhouette zum tragen. Für Damen gibt es auch schöne modifizierte Jacken, die man gern einsetzen kann. Ich empfehle kein T-Shirt, da es gern Körperproportionen abzeichnet. Auch freie Schultern sind zu vermeiden.
6. Blazer und Hose von zwei unterschiedlichen Kostümen können kombiniert werden
Man kann durchaus verschiedene Kostümteile kombinieren, wenn die Materialien sich nicht sehr ähnlich sind. Sonst entsteht schnell der Eindruck, man hätte kein komplettes Ganzes. Wenn die Jacke dann noch ein wenig mit modischen Effekten verarbeitet ist, kann ein Blazer sehr vielseitig einsetzbar sein.