Hochschule

Bachelor: Den Fachwechsel gut planen

Andreas Monning
Wichtig beim WechselDiese drei Tipps helfen, beim Studiensprung nicht zu fallen.1. Anträge und VerwaltungOb Schwerpunkt-, Fach- oder Hochschulwechsel: Jede Veränderung muss beantragt werden. Anlaufstelle ist meist die Zentrale Studienberatung. Zusätzlich ist beim Prüfungsamt ein Einstufungsantrag zu stellen, der das Fachsemester festlegt, in dem man im neuen Studiengang oder an der neuen Uni weiterstudieren darf.2. Noten und CoIm alten Studiengang erbrachte Prüfungsleistungen werden angerechnet, wenn Art, Inhalt und Umfang der Anforderungen vergleichbar sind. Achtung: Für die Mitnahme von Leistungspunkten gilt oft eine Obergrenze. Welche bereits erbrachte Leistung man anrechnen lassen kann, zeigen Äquivalenztabellen, die die Hochschulen erarbeitet haben. Im alten Studiengang erzielte Noten gehen mit dem Gewicht des Leistungsmoduls des neuen Studiengangs, auf das die Prüfungsleistung angerechnet wurde, in die neue Gesamtnote ein.3. Vorsicht beim BafögFür Bafög-Empfänger ist ein Fach- wechsel nur bis zum Beginn des vierten Fachsemesters unproblematisch. Wer sich erst später neu orientiert, verliert in der Regel den Anspruch auf Bafög. Wenn alle bis zum Wechsel absolvierten Semester als Fachsemester für den neuen Studiengang angerechnet werden können, werten die Ämter dies als sogenannte Schwerpunktverlagerung, was unbedenklich ist. Gehen beim Wechsel Semester verloren, werden zur Berechnung der Höchstförderungsdauer des Bafögs auch die Semester im ersten Studiengang berücksichtigt. Seine Wechselabsichten sollte man also unbedingt mit dem örtlichen Bafög-Amt klären.
Dieser Artikel ist erschienen am 01.03.2009

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