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Auswandern nach Norwegen

Jungen Karriere
In Norwegen geht die Post ab. Viele Branchen leiden unter akutem Fachkräftemangel. Neben gewerblich-technischen Berufen haben Ingenieure und ITler sehr gute Chancen. Die Offshore-Industrie sucht verzweifelt erfahrene Spezialisten (Ingenieure, Geologen, Geophysiker) zur Instandhaltung der Bohrlöcher.
ArbeitsmarktÄrzte, Zahnärzte und Apotheker sind ebenfalls gefragt. Wer bereit ist, sich in den entlegenen Gebieten wie Lappland niederzulassen, wird mit Kusshand genommen. Für sehr begehrte Zuwanderer gibt es kostenlose Sprachkurse.

Die besten Jobs von allen

Job-LinksBoom-RegionenDie Hauptstadt Oslo ist der Haupthafen und das industrielle Zentrum des Landes. Es gibt in Norwegen ein starkes Süd-Nordgefälle.Gehalt und LebensstandardDas Pro-Kopf-Einkommen zählt zu den höchsten der Welt. Die Saläre für Spezialisten liegen bis zu 50 Prozent über dem, was in Deutschland gezahlt wird. Die Freude beim Blick auf den Gehaltszettel wird allerdings schnell getrübt, denn die extem hohen Lebenshaltungskosten fressen das üppige Einkommen fast wieder auf - zumindest in Oslo. Auf dem Land lässt es sich vergleichsweise günstig leben. Auch die Steuern unterscheiden sich je nach Region. Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen von 300.000 Norwegischen Kronen (circa 37.500 Euro) zahlt im Schnitt 28 Prozent Steuern und Sozialabgaben.BewerbenMöglichst auf Norwegisch, wenn nicht anders erwünscht. Nachgewiesene Kenntnisse in der Landessprache verbessern die Chancen enorm. Für Anschreiben - nicht zu lang - und Lebenslauf gibt es keine besondere Form. Nur die aktuellsten Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse werden mitgeschickt. Ein Bewerbungsfoto ist nicht erforderlich. Referenzen früherer Arbeitgeber sind wie überall in Skandinavien wichtig: Dort wird in der Regel auch tatsächlich nachgehakt. Vorstellungsgespräche verlaufen weniger förmlich als in Deutschland. Höflichkeit und Sachlichkeit sind gefragt, ironische Bemerkungen werden dagegen leicht missverstanden.Job-Links:Überblick:EU-Infos
Dieser Artikel ist erschienen am 20.05.2008