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Chef zu gewinnen

Peter Fröhlich, Stadtsparkasse Düsseldorf

Katja Stricker
Peter Fröhlich ist Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf - ganz ohne Studium. Seinen eigenen Kindern empfielt er jedoch den Weg über die Uni. Bei unserer Aktion "Chef zu gewinnen" bekommen Sie die Chance, ihn persönlich kennen zu lernen.
Peter Fröhlich, Stadtsparkasse DüsseldorfFoto: © PR
Als gebürtiger Kölner Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf zu sein, "das geht wunderbar" sagt Peter Fröhlich schmunzelnd mit Blick auf die Konkurrenz der rheinischen Nachbarn. "Ich kann gut hier leben, weil der Düsseldorfer gegenüber dem Kölner tolerant ist." Bereits seit 1999 arbeitet der 57-Jährige für die Stadtsparkasse Düsseldorf und sitzt seit zwei Jahren auf dem Chefsessel.Sein Abitur hat Peter Fröhlich auf dem zweiten Bildungsweg gemacht, an einem Abendgymnasium, nachdem er eine Ausbildung als Datenverarbeitungskaufmann absolviert hat te. "Nach dem Abitur wollte ich eigentlich Wirtschaftsinformatik studieren und hatte mich auch schon an der Fern-Uni Hagen eingeschrieben", erinnert sich Fröhlich. Doch  alles kam anders. Er bekam das Angebot, direkt bei der Kölner Unternehmensberatung Schumann als Datenverarbeitungs- und Organisationsberater einzusteigen - auch ohne Studium. "Diese Chance habe ich genutzt."

Die besten Jobs von allen

An die Unternehmensspitze ohne Studium - das ist allerdings nicht der Regelfall. "Neben Ausdauer und Disziplin gehört natürlich auch ein Quentchen Glück dazu", sagt der Kölner. Häufig komme man heute ohne ein Studium gar nicht erst auf Positionen in
Unternehmen, die einem einen weiteren Karriereweg eröffnen. "Und es ist oft schon schwieriger sich durchzusetzen", sagt Fröhlich aus eigener  Erfahrung. "Das Entree mit Studium ist heute einfach deutlich leichter." Deshalb haben sein Sohn und seine Tochter, beide Mitte 20, die Hochschule besucht.
Seinen Job als Chef der Stadtsparkasse Düsseldorf, bei der er für über 2.100 Mitarbeiter zuständig ist, vergleicht Fröhlich mit dem Pilot eines Privatjets. Im Gegensatz zum großen Jumbojet, wo vieles automatisch läuft, müsse er als Chef eines mittelständischen Unternehmens vieles selber machen: "Ich habe eigene Bereiche, die ich intern verantworte und bin zudem noch zuständig für das Zusammenspiel des gesamten Hauses", so Fröhlich. Da wundert es nicht, dass der 57-Jährige meist um sieben Uhr morgens aus dem Haus geht und selten vor 21 Uhr zurück ist.Deshalb haben sein Sohn und seine Tochter, beide Mitte 20, die Hochschule besucht.Seinen Job als Chef der Stadtsparkasse Düsseldorf, bei der er für über 2.100 Mitarbeiter zuständig ist, vergleicht Fröhlich mit dem Pilot eines Privatjets. Im Gegensatz zum großen Jumbojet, wo vieles automatisch läuft, müsse er als Chef eines mittelständischen Unternehmens vieles selber machen: "Ich habe eigene Bereiche, die ich intern verantworte und bin zudem noch zuständig für das Zusammenspiel des gesamten Hauses", so Fröhlich. Da wundert es nicht, dass der 57-Jährige meist um sieben Uhr morgens aus dem Haus geht und selten vor 21 Uhr zurück ist.Informationen zur PersonName: Peter Fröhlich
Alter: 57 Jahre
Job: Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf
Karriere: Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann, Abitur (Abendgymansium), Einstieg bei Unternehmensberatung  Schumann; 1986 Wechsel zum Bankhaus Sal. Oppenheim, seit 1999 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, ab 2002 Vorstandsmitglied und seit 2008 Vorstandsvorsitzender
Branche: Banken
Mitarbeiter: 2.170
Einstieg (nach Abitur): Ausbildung für Bank-/ Informatikkaufleute; Bachelor of Finance, begleitendes Studium an der S-Hochschule.
Kontakt: www.sskduesseldorf.de/ausbildung
Dieser Artikel ist erschienen am 07.06.2010

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