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Zwei Dritteln fehlt Orientierung

Laut einer Umfrage des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums fühlt sich nur jeder dritte Studienanfänger an deutschen Universitäten gut über das Studium und die Situation an der Hochschule informiert. An der Umfrage nahmen 12.000 studienberechtigte Schulabgänger teil.

Dass Studienanfänger und Studenten schlecht informiert sind, zeigt sich schon an der hohen Abbrecherquote: Allein 15 Prozent der Studierenden in Deutschland wollten bereits kurz nach Studienbeginn das Handtuch werfen, und 25 Prozent haben dies auch im Laufe des Studiums tatsächlich getan, durchschnittlich nach 7,5 Semestern.

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Die Befragten, die sich gar nicht erst zu einem Hochschulstudium entschlossen hatten, wollten hauptsächlich lieber eigenes Geld verdienen. Praktische Tätigkeiten waren für etwa 40 Prozent wichtiger als wissenschaftliche Theorie. Jeder Fünfte hielt sich für ungeeignet oder wurde von der Studiendauer abgeschreckt. 13 Prozent gaben an, keine Bafög-Schulden machen zu wollen.

Mehr Informationen: www.mwf.nrw.de
Dieser Artikel ist erschienen am 06.09.2004