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Zurückhaltende Absolventen

Uni- und FH-Absolventen in Deutschland wagen erst nach einigen Jahren Berufserfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit. Dies gilt auch für junge Menschen, die gerade ihre Berufsausbildung absolviert haben. Nur 14 Prozent der Selbstständigen gründen direkt nach Studium/Ausbildung eine eigene Firma. Das ist das Ergebnis des von der konzernunabhängigen Finanzberatungsgesellschaft Plansecur herausgegebenen Existenzgründerreports 2005.Plansecur befragte 152 Selbstständige und Personen, die sich selbstständig machen wollen. Gefragt, was sie am ehesten von einer Existenzgründung abhalten könnte, gaben gut zwei Drittel (68 Prozent) das finanzielle Risiko an. Demgegenüber erhofft sich knapp ein Viertel (24 Prozent) der Befragten mit der Existenzgründung mindestens eine Verdoppelung des Einkommens. Die hohe Verantwortung als selbstständiger Unternehmer könnte dagegen für nur vier Prozent ein Grund sein, sich nicht selbstständig zu machen.

Die besten Jobs von allen

Um eine Existenzgründung gründlich und erfolgsversprechend vorzubereiten, besuchen 78 Prozent Fachmessen und 70 Prozent führen Gespräche mit der Familie und Bekannten. 60 Prozent der Befragten suchen den richtigen Leitfaden zur Existenzgründung in der Fachliteratur. Weniger als die Hälfte (47 Prozent) gaben an, kompetente Existenzgründerberater zu befragen. Angebotene Seminare zu dem Thema werden nur von 42 Prozent wahrgenommen.Der Existenzgründerreport 2005 kann unter team@dripke.de oder Fax: 0611 / 71 92 90 angefordert werden.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.10.2005