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Zu wenige Naturwissenschaftler

Im Bereich der Hochqualifizierten gibt es einen gravierenden Fachkräftemangel bei Akademikern aus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT.

Vor allem die exportstarken Branchen berichten von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneten Personals. Die Engpässe konzentrieren sich auf die für die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands wichtigen Branchen wie unternehmensnahe Dienstleistungen, Maschinenbau, Metall und Elektroindustrie oder Fahrzeugbau. Zurzeit sind hier über 165.000 Stellen nicht besetzbar, weitere 65.000 sind nur verzögert besetzbar. Mittelfristig dürften die Schwierigkeiten der Unternehmen bei der Stellenbesetzung wachsen: Schon heute stehen 970.000 Schulabgängern nur rund 800.000 Erstklässler gegenüber

Die besten Jobs von allen


Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, Studie "Wertschöpfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland" im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Infos: www.dihk.de
Dieser Artikel ist erschienen am 24.11.2007