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Zeugnisse sind die Eintrittskarte

In einer Bewerbung müssen Absolventen ihre Existenz nicht lückenlos belegen. ?Wählen Sie aus Ihren Zeugnissen aus?, rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler im Bewerbungs-Check von Junge Karriere.

Doch alles, was im Anschreiben behauptet werde, sollte auch mit Zeugnissen nachgewiesen werden. ?Die Kandidaten sollten sich die Stellenbeschreibung genau ansehen?, bestätigt Claudia Hofmann aus dem Recruiting beim Pharma-Unternehmen Merck. ?Wenn SAP-Kenntnisse gefordert werden, brauche ich keinen Nachweis über einen Chinesisch-Kurs.?

Die besten Jobs von allen
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Absolventen belegen Abitur oder den letzten schulischen Abschluss, die erste betriebliche Ausbildung, das Studium und die Promotion. Auch Praktikumszeugnisse gehören in die Mappe. Wer kein Zeugnis erhalten habe, könne auch ein Empfehlungsschreiben nehmen. Aushilfsjobs solle man nur dokumentieren, wenn man mehrere Monate anspruchsvoll gearbeitet habe, rät Bewerbungs-Coach Gerhard Winkler. Zeiten der Selbstständigkeit könne man mit Empfehlungsschreiben von Kunden, Dokumentationen, PR-Material, Pressespiegel oder Homepage glaubwürdig machen

Die Juni-Ausgabe von Junge Karriere erscheint am 30. Mai 2008.
Dieser Artikel ist erschienen am 30.05.2008