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Zahlungsforderungen müssen präzise sein

Zahlungsforderungen müssen in einer Klage vor Gericht einem Urteil zufolge grundsätzlich präzise formuliert werden. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem Urteil festgestellt.
dpa FRANKFURT/MAIN. Die Richter wiesen damit die Klagen von 20 Hilfsarbeitern gegen einen Automobilzulieferer zurück. Die Arbeitnehmer hatten auf nachträgliche Zahlung von Nachtarbeitszuschlägen geklagt (Az: 7 Ca 3073/01).In den Klageschriften war aber lediglich der Zeitraum der angeblich geleisteten Nachtarbeit sowie die einzuklagende Gesamtsumme pauschal angegeben worden. Nach Ansicht des Gerichts haben Kläger jedoch auch bei umfangreichen Forderungen stets die jeweiligen Einzelbeträge und den entsprechenden Zeitraum anzugeben. Es sei nicht Aufgabe des Gerichts, den Klägern oder ihren Rechtsanwälten die mühsame Arbeit des Nachrechnens abzunehmen, sagte der Gerichtsvorsitzende.

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Dieser Artikel ist erschienen am 03.12.2002