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Wohnungssuche

Auch wenn die Wohnungssuche in Berlin stresst, beginnt man die Jagd am besten ganz entspannt bei einem Bier, freitags abends in irgendeiner Kneipe am Prenzlauer Berg. Dort findet man sicher eines der Berliner Stadtmagazine und so gegen elf liefern dann die Zeitungsjungs die Samstagsausgaben von Tagesspiegel bis Berliner Zeitung direkt frei Tisch. Mit Stift und Bier kann man dann schon mal die erste Vorauswahl treffen.
Auch wenn die Wohnungssuche in Berlin stresst, beginnt man die Jagd am besten ganz entspannt bei einem Bier, freitags abends in irgendeiner Kneipe am Prenzlauer Berg. Dort findet man sicher eines der Berliner Stadtmagazine und so gegen elf liefern dann die Zeitungsjungs die Samstagsausgaben von Tagesspiegel bis Berliner Zeitung direkt frei Tisch. Mit Stift und Bier kann man dann schon mal die erste Vorauswahl treffen. Und sich freuen, samstags morgens mit 80 Mitbewerbern Stunde um Stunde in irgendeinem Treppenhaus auszuharren, bevor man überhaupt mal einen ersten Blick in die auserwählte Wohnung werfen kann. Auch ein Blick auf die Schwarzen Bretter in den Unis ist nie verkehrt

Friedrichshain (sehr angesagt), Prenzlauer Berg (früher mal hip), Kreuzberg (aus ökologischem Anbau und politisch korrekt) und auch Mitte (teuer und trendy) sind bei Studis begehrte Adressen. Außerdem ist gut zu wissen, wo die Universitäten liegen: Die FU in Dahlem und Steglitz, die HU ganz zentral Unter den Linden in Mitte und TU und UdK in Charlottenburg. Die meisten Studenten suchen aber nicht nach dem Motto "nah dran" an der Uni sondern folgen dem Herdentrieb. Dahin wo die Anderen sind

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Günstige unrenovierte Altbauwohnungen findet man manchmal in direkter Nachbarschaft zu unbezahlbaren Lofts. Berliner Mikrostruktur nennen Makler das. Die Mietpreise schwanken nicht nur zwischen sondern auch innerhalb der einzelnen Stadtteile. Da hilft nur: Überblick verschaffen. Am besten mit einem Blick in die Zeitungen

Gerade in den Ostvierteln sind hundert Quadratmeter Altbau für 300 Euro keine Seltenheit. Nur kann man dann auch sicher sein, dass die Bude noch mit Kohlen geheizt wird. Das ist in Ostberlin auch heute noch alles andere als selten. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick lassen sich auch ein, zwei Monate mietfrei wohnen, wenn man im Gegenzug zum Beispiel den alten Holzdielenfußboden abschleift oder andere Renovierungsarbeiten selbst in die Hand nimmt.

www.zitty.de
www.tip-berlin.de
www.tagesspiegel.de
www.berliner-zeitung.de
www.mitwohnzentrale.de/
www.studentenwerk-berlin.de/wohnen/
Berliner Mieterverein: www.bmg.ipn.de/
Hier gibt's den Online-Mietspiegel für Berlin: www.berlinonline.de/service/mietspiegel
Dieser Artikel ist erschienen am 21.03.2002