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Winkhaus geht, Zumwinkel kommt

Der Ex-Henkel-Manager will noch vor der Hauptversammlung Ende Mai den Posten des Aufsichtsratschefs bei der Deutschen Telekom zu Gunsten des Post-Chefs frei machen. Am Tage des Aktionärstreffens verabschiedet er sich ganz aus dem Gremium.
Klaus Zumwinkel Foto: dpa
HB/dpa HAMBURG/BONN. Winkhaus wird nach eigenen Angaben noch vor der Hauptversammlung Ende Mai von seinem Posten als Aufsichtsratschef zurücktreten. Sein Nachfolger werde voraussichtlich Zumwinkel, teilte er am Samstag in Bonn mit. Er wolle bereits in der nächsten Aufsichtsratssitzung der Telekom den Vorsitz niederlegen und bei der folgenden Hauptversammlung im Mai aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, kündigte Winkhaus an.Wie es in einer Mitteilung der Telekom vom Samstag hieß, sei bereits am Freitag die gerichtliche Bestellung von Zumwinkel als Mitglied des Aufsichtsrats beantragt worden. Er solle für den Ende Februar altersbedingt ausgeschiedenen belgischen Wirtschaftsmanager André Leysen (75) nachrücken.

Die besten Jobs von allen

Kandidaten für weitere im Mai frei werdende Mandate von Helmut Sihler und Gert Becker seien Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und der Vorstandsvorsitzende der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Hans-Jürgen Schinzler. Damit sei nach dem Wechsel von Ricke in den Vorstandsvorsitz - am 15. November vergangenen Jahres - der Grundstein für einen erfolgreichen personellen Neuanfang auch im Aufsichtsrat gelegt, sagte Winkhaus.
Dieser Artikel ist erschienen am 09.03.2003